Flughafen Wien: Sicherheitskontrolle wird einfacher


Flüssigkeiten im Handgepäck - Foto: DUANGJAN J / shutterstock.com
Ab Freitag, 3. Juli 2026, sollen Reisende am Flughafen Wien von vereinfachten Sicherheitskontrollen profitieren. Nach Angaben des Flughafens werden dann an sämtlichen zentralen Kontrollstellen in allen Terminals neue CT-Scanner eingesetzt. 

Elektronische Geräte wie Laptops, Tablets oder Smartphones sowie Flüssigkeiten müssen demnach nicht mehr aus dem Handgepäck genommen werden. Gleichzeitig tritt eine erweiterte Flüssigkeitsregelung in Kraft: Künftig dürfen Flüssigkeiten mit einem Gesamtvolumen von bis zu zwei Litern im Handgepäck mitgeführt werden.

In die Umrüstung investierte der Flughafen Wien nach eigenen Angaben rund 25 Mio. EUR und beschaffte insgesamt 35 CT-Scanner. Die Geräte sollen auch in der Terminal-3-Süderweiterung zum Einsatz kommen, deren Eröffnung für das zweite Quartal 2027 vorgesehen ist.

„Unsere Passagiere profitieren bereits heute von einer durchschnittlichen Wartezeit von nur rund fünf Minuten an den Sicherheitskontrollen – ein europäischer Spitzenwert. Mit der vollständigen Inbetriebnahme der neuen CT-Scanner machen wir den Sicherheitscheck pünktlich zum Ferienbeginn wesentlich unkomplizierter und effizienter“, sagt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Die moderne Technologie erleichtere den Ablauf für die Reisenden und erhöhe die Qualität der Sicherheitskontrollen. Damit setze der Flughafen Wien einen weiteren Schritt, um den Airport als eines der modernsten und komfortabelsten Drehkreuze in Europa zu positionieren, so Jäger weiter.

Computertomographie liefert dreidimensionale Bilder

Mit dem Abschluss des Modernisierungsprojekts seien nun sämtliche zentralen Sicherheitskontrollstraßen in allen Terminals mit der neuen CT-Technologie ausgestattet, teilt der Flughafen mit. Die Scanner arbeiten auf Basis der Computertomographie und erzeugen detaillierte 3D-Bilder des Handgepäcks. Dadurch stünden den Sicherheitskräften alle relevanten Informationen zu einem Gepäckstück in einer einzigen Darstellung zur Verfügung. Intelligente Algorithmen unterstützten darüber hinaus die Erkennung von Fest- und Flüssigsprengstoffen, während mögliche Auffälligkeiten objektbezogen auf den Monitoren angezeigt würden.

Flüssigkeiten dürfen im Handgepäck bleiben

Für Passagiere entfällt laut Flughafen künftig das Auspacken elektronischer Geräte und Flüssigkeiten bei der Sicherheitskontrolle. Flüssigkeiten bis zu einem Gesamtvolumen von zwei Litern dürfen im Handgepäck verbleiben. Dennoch weist der Flughafen darauf hin, dass einzelne Gegenstände wie Lebensmittel, Cremes, Honig, Marmeladen oder Thermoskannen weiterhin Nachkontrollen auslösen können. Um den Kontrollablauf möglichst reibungslos zu gestalten, empfiehlt der Airport, Flüssigkeiten nach Möglichkeit weiterhin in kleineren Behältern zu transportieren.

Da die neue CT-Technologie noch nicht an allen Flughäfen verfügbar sei, sollten sich Reisende außerdem vorab über die geltenden Bestimmungen am Ziel- oder Umsteigeflughafen informieren. Mit Blick auf das erste Ferienwochenende rechnet der Flughafen Wien mit einem erhöhten Passagieraufkommen und empfiehlt daher, für die Anreise sowie für Check-in, Sicherheits- und gegebenenfalls Grenzkontrollen ausreichend Zeit einzuplanen.


  flughafen wien, sicherheitskontrolle, erleichterungen, handgepäck, mitnahmegepäck, scanner, liquids


Der Artikel hat Ihnen gefallen? Wir freuen uns, wenn sie diesen teilen!





Autor/in:

Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.





Advertising




Tägliche Touristik News für Reisebüro Agents, Counter, Veranstalter, Fluglinien, Kreuzfahrten
Copyright © für alle Artikel: tip / tip-online.at & Profi Reisen Verlagsgesellschaft m.b.H.