A3M aktualisiert Risk Map 2026 außerplanmäßig


A3M aktualisiert Risk Map
Das auf Frühwarnung spezialisierte Unternehmen A3M hat seine Risk Map 2026 aufgrund aktueller geopolitischer Entwicklungen vorzeitig überarbeitet.

Hintergrund der außerplanmäßigen Aktualisierung sind die jüngsten geopolitischen Entwicklungen, insbesondere im Nahen und Mittleren Osten sowie politische Spannungen in weiteren Weltregionen. Die deutlichsten Veränderungen betreffen den Nahen Osten. Nach den israelischen Angriffen auf Ziele im Iran hat sich die Sicherheitslage in mehreren Ländern der Golfregion spürbar verschärft.

Verschärfte Sicherheitslage im Nahen Osten

Nach Angriffen auf Ziele im Iran wurde Israel von Level 3 (Gelb) auf Level 4 (Orange) hochgestuft. Auch Jordanien wurde auf Level 4 (Orange) angehoben, nachdem wiederholt Drohnen und Raketen im Luftraum abgefangen wurden und militärische Einrichtungen Ziel von Angriffen waren. In mehreren Staaten der Golfregion kam es zu Angriffen auf sicherheitsrelevante Infrastruktur wie Flughäfen, Militärstützpunkte und Energieanlagen. Betroffen sind unter anderem Kuwait, Bahrain, Katar sowie die Vereinigten Arabischen Emirate - insbesondere Dubai. Die Risikobewertung dieser Länder wurde auf Level 4 (Orange) erhöht. Auch Saudi-Arabien und Oman verzeichnen eine Verschärfung der Sicherheitslage und wurden entsprechend auf Level 4 (Orange) hochgestuft.

Der Iran bleibt weiterhin auf dem höchsten Risikoniveau (Level 5/Rot). Im Irak bestehen ebenfalls weiterhin sehr hohe Sicherheitsrisiken.

Anpassungen in weiteren Regionen

Neben dem Nahen Osten wurden auch in anderen Teilen der Welt Änderungen vorgenommen. Zypern wurde infolge der regionalen Entwicklungen von Level 2 (Hellgrün) auf Level 3 (Gelb) hochgestuft. In der Karibik wurde Kuba aufgrund wirtschaftlicher Entwicklungen und zunehmender Versorgungsengpässe ebenfalls von Level 2 auf Level 3 angehoben. Erstmals bewertet wurde Grönland. Die Insel wurde von Level 1 (Dunkelgrün) auf Level 2 (Hellgrün) gesetzt, die Gesamtlage gilt weiterhin als stabil.

Einordnung der Risikostufen

Die Risk Map unterscheidet fünf Risikostufen:

  • Dunkelgrün (sehr geringes Risiko): Reisen sind grundsätzlich mit sehr geringen Sicherheitsrisiken verbunden. Das Land, die Region kann ohne Einschränkungen bereist werden.
  • Hellgrün (geringes Risiko): Reisen sind mit geringen Sicherheitsrisiken verbunden. Das Land, die Region kann mit wenigen Einschränkungen bereist werden.
  • Gelb (erhöhtes Risiko): Reisen sind mit erhöhten Sicherheitsrisiken verbunden. Das Land, die Region kann jedoch ohne weitreichende Vorkehrungen bereist werden.
  • Orange (hohes Risiko): Reisen sind mit hohen Sicherheitsrisiken verbunden. Das Land, die Region kann nur mit größeren Einschränkungen bereist werden. Vor der Reise müssen größere Vorkehrungen getroffen werden (z.B. Sicherheitskonzept für die Reise). Von Reisen in diese Gebiete wird meistens abgeraten.
  • Rot (sehr hohes Risiko): Reisen sind mit sehr hohen Sicherheitsrisiken verbunden. Das Land, die Region kann nur mit erheblichen Einschränkungen oder gar nicht bereist werden. Vor der Reise müssen umfassende Vorkehrungen getroffen werden (z.B. Sicherheitskonzept für die Reise). Eine detaillierte Reiseplanung ist im Vorfeld zwingend nötig.

(red)


  a3m, a3m global monitoring, risk map, krisen-experte, krisenhinweise, reisewarnung, reisehinweise, iran, krieg


Der Artikel hat Ihnen gefallen? Wir freuen uns, wenn sie diesen teilen!





Autor/in:

Redakteurin

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





Advertising




Tägliche Touristik News für Reisebüro Agents, Counter, Veranstalter, Fluglinien, Kreuzfahrten
Copyright © für alle Artikel: tip / tip-online.at & Profi Reisen Verlagsgesellschaft m.b.H.