| news | reisebuero
OECD: Klimawandel bedroht Ski-Tourismus
Der Klimawandel bedroht den Skitourismus in den Alpen. Einer Studie der OECD zufolge müssen nahezu alle Skigebiete in Deutschland und rund 70% der Wintersportregionen in Österreich um die Schneesicherheit fürchten - und damit auch um die wirtschaftliche Grundlage des Wintertourismus.
In der Studie wurden zum ersten Mal systematisch für die gesamte Alpenregion die Auswirkungen des Klimawandels auf den Skitourismus erforscht. Demnach gelten derzeit 90% (609 von 666) der mittelgroßen und großen Skiregionen in den Alpen als schneesicher. Das heißt, sie haben für mindestens 100 Tage im Jahr eine auskömmliche Schneedecke - also rund 30 Zentimeter in der mittleren Lage des Skigebiets. Die übrigen 10% der Wintersportregionen können schon heute nicht mehr als schneesicher angesehen werden. Ein weiterer Anstieg der Durchschnittstemperaturen werde die Zahl der schneesicheren Skigebiete deutlich reduzieren. "In den Alpen macht sich der Klimawandel besonders deutlich bemerkbar und der durchschnittliche Temperaturanstieg war in den vergangen zweieinhalb Jahrzehnten drei Mal größer als im globalen Durchschnitt", warnte Shardul Agrawala, Klimaexperte im Umweltdirektorat der OECD. (APA/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
Touristiknews des Tages
20 Oktober 2026
Lesen Sie weitere
Artikel aus dieser Rubrik
-
PEP-Tarife von NCL - Stand 20. Oktober 2026
Die Reederei Norwegian Cruise Line... -
MSC Cruises: Weltreise 2029 ab sofort buchbar
Die MSC World Cruise 2029... -
Dertour Austria und ANA veranstalteten Japan-Abend in Wien
Mit einem Networking-Abend rund um... -
Algarve: Einladung zum "Walk & Inspiration"-Abend in Wien
Das Algarve Tourism Bureau veranstaltet... -
Einladung zum Webinar: China Southern Airlines & Guangdong
Am 28. Oktober informiert China...
