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TUI rutscht in rote Zahlen
Europas größter Tourismus- und Schifffahrtskonzern TUI ist 2006 in die Verlustzone gerutscht. Das Unternehmen meldete am Montag in Hamburg beim Konzernergebnis nach Steuern ein Minus von 846,6 Mio. Euro.
Im Vorjahr hatten noch 496,3 Mio. EUR Gewinn unter dem Strich in der Bilanz gestanden. Die roten Zahlen waren erwartet worden, nachdem die Schifffahrt deutlich unter die Vorjahreswerte gerutscht war, unter anderem wegen geringerer Frachtraten und gestiegener Ölpreise. Das sei zwar "unbefriedigend", aber es sei vor allem auf Sondereffekte zurückzuführen, sagte TUI-Chef Michael Frenzel. "Damit entlasten wir die Zukunft." Unter anderem waren Wertabschreibungen in der Touristiksparte in Höhe von 710 Mio. EUR angefallen. In die Zukunft blicke man großer Zuversicht, sagte Frenzel. Im Reisegeschäft steigerte die TUI ihren Umsatz nur leicht um 0,1% auf 14,1 Mrd. EUR. Das Ergebnis (bereinigtes EBITA) verbesserte sich um 9,5% auf 401 Mio. EUR. (ag/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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16 Oktober 2026
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