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Unser Reisetipp: 5-tägige Entdeckertour Eger & Umgebung


Foto: HTA
Das märchenhafte Schloss mit den hängenden Gärten in Lillafüred
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Mehr als 1000 Höhlen im Karstgebirge umfasst der Aggtelek Nationalpark
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Die einzigartigen Salzhügel in Egerszalók sind durch aufsteigendes Thermalwasser entstanden
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Lillafüred ist berühmt für seine hervorragenden Forellen

Die barocke Stadt Eger und ihre Umgebung bilden im Norden von Ungarn eine Region, die reich an Sehenswürdigkeiten, Naturwundern und kulinarischen Genüssen ist, für deren Erkundungen man sich mindestens fünf Tage Zeit nehmen sollte.

Wir haben einen Rundreisevorschlag mit den wichtigsten Highlights, Aktivitäten und Übernachtungstipps zusammengestellt.

Tag 1: Budapest - Hollókő (100 km)

Der ganze Charme von unberührter Natur wird in dem Palóc-Dorf Hollókő, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, lebendig. Die Einwohner pflegen ihre Traditionen mit Stolz, tragen ihre Volkstrachten und sprechen ihren eigenen, ausgeprägten Palóc-Dialekt. Es lohnt sich, die reich gewürzten und in ihrer Einfachheit perfekten Gerichte der Palóc-Küche zu probieren und einen Blick in die Handwerkswerkstätten zu werfen. Unbedingt besichtigen sollte man die Burg Hollókő, die im 13. und 14. Jahrhundert erbaut wurde, und die dem Dorf ihren Namen gab. Weiter führt der Weg zum 45 km entfernten, kürzlich renovierten Aussichtsturm von Galyatető, der mit einem spektakulären Panorama über das Mátra-Gebirge begeistert. Spaß für die ganze Familie verspricht der Oxygen Adrenalin Park, der ca. 20 Kilometer von Galyatető entfernt liegt. Das heutige Tagesziel ist Gyöngyös.

Tag 2: Gyöngyös – Eger (50 km)

Wenn man sich für die Natur sowie die Jagd begeistert, sollte man unbedingt das Mátra-Museum im Schloss Orczy besuchen, das mit einer Ausstellung zur Orts- und Jagdgeschichte sowie mit einem interaktiven paläontologischen Saal aufwartet. Weiter geht es ins rund 6 km entfernte Mátrafüred, dessen idyllischer Wald sich wunderbar mit einem Segway erkunden lässt, während der Nachwuchs im Erlebnispark Sástó voll auf seine Kosten kommt. Vom Sessellift aus eröffnet sich übrigens ein herrlicher Panoramablick auf den See und auf Gyöngyös. Am Nachmittag steht eine Stadtbesichtigung in Eger auf dem Programm. Zu den „Must See's“ zählen der Dobó Platz, die bestens erhaltene Burg, das türkische Minarett, der erzbischöfliche Palast, die Basilika und das Liceum Planetarium.

Tag 3: Egerszalók – Tard – Miskolctapolca

Der heutige Tag beginnt mit erholsamen Stunden im 9 km entfernten Egerszalók, dessen Heilbäderkomplex mit 24 Becken zum Planschen einlädt, während man die unglaubliche Aussicht auf den schneeweißen, in Europa einzigartigen Salzhügel, der durch das aus den Tiefen der Erde aufsteigende Thermalwasser entstanden ist, genießt. Auf dem Weg nach Tard sollte man einen Stopp in Mezőkövesd einplanen. Das UNESCO-Weltkulturerbe ist eine Welt für sich. Hier kann man ebenso in die Volkskunst der Matyó eintauchen, die für ihre an Farben und Blumenmotiven reichen Stickereien berühmt sind, wie in Tard, wo das traditionelle Handwerk auf modernes Design trifft und man an Kursen und Kochworkshops teilnehmen kann. Das hunderttausend Jahre alte natürliche Höhlensystem in Miskolctapolca, dem heutigen Tagesziel, wurde in ein für Europa einzigartiges Heilbad umgewandelt. Hier kann man nicht nur in einer Höhle schwimmen, sondern auch eine Massage unter fließendem Wasser genießen und dem geheimnisvollen Echo in der Sternenkammer lauschen.

Tag 4: Miskolctapolca – Lillafüred (20 km)

Lillafüred und seine Umgebung sind wie aus einem Märchen entsprungen. Bei einem Spaziergang durch die hängenden Gärten unterhalb des Schlosshotels kann man sich im Sommer in der Gischt eines 65 m hohen Wasserfalls abkühlen, während hier im Winter gigantische Eiszapfen für Staunen sorgen. Einzigartige Erlebnisse hält Lillafüred auch unter der Erde bereit: Kalksteinformationen, Stalaktiten und antike Denkmäler in drei begehbaren Höhlen sorgen für großartige Anblicke. Ein Hauch von Romantik schwebt bei einer Bootsfahrt auf dem Hámori-See mit, bei der man die stimmungsvolle Landschaft ebenso von einer neuen Perspektive aus erlebt wie bei einer Fahrt mit der Seilbahn auf den nahegelegenen Jávor-Berg. In der Nähe des Hámori-Sees befindet sich eine Forellenzucht, wo schmackhafte Fischspezialitäten in hervorragender Qualität verkostet werden können – ein absolutes Muss, wenn man Lillafüred besucht!

5. Tag: Aggtelek Nationalpark (69 km)

Dieses grenzüberschreitende Karstgebiet mit über tausend verschiedenen Höhlen, das zum UNESCO Weltkulturerbe zählt, bewahrt die Geschichte von zig Millionen Jahren. Das Höhlensystem Baradla-Domica birgt den längsten, aktiven Bach der gemäßigten Zone der Welt und die schönsten Tropfsteine Ungarns. Als Alternative bietet sich ein Besuch im Szalajka-Tal in Szilvásvárad an (39 km). Hier jagt ein Erlebnis das nächste: ein plätschernder, sich in der Landschaft windender Bach, der gesäumt von Erlenbäumen ist, ein Reitstall, ein Wildpark und ein Freilichtmuseum. Einer der spektakulärsten Abschnitte des Baches ist ein rauschender Wasserfall, der über breite Kalksteinstufen herabstürzt.


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Autor/in:

Herausgeberin / Chefredakteurin

Elo Resch-Pilcik, Mitgründerin des Profi Reisen Verlags im Jahr 1992, kann sich selbst nach 24 Jahren Touristik - noch? - nicht auf eine einzelne Lieblingsdestination festlegen.





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