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Starker Urlaubs-Euro macht Fernreisen attraktiv
Der starke Euro macht Überseereisen wie in die USA, nach Mexiko oder Japan für österreichische Touristen besonders attraktiv. Am günstigsten urlaubt es sich aber nach wie vor in den östlichen Nachbarländern, wie die Statistik Austria mitteilt.
Wie schon im Vorjahr bekommt man in den osteuropäischen EU-Ländern, die gerade bei Kurzurlauben immer beliebter werden, heuer für sein Euro-Budget zwischen 40 und 70% mehr an Gütern und Dienstleistungen als in Österreich. Tschechien mit dem geringsten relativen Preisniveau ist mit einem Gegenwert von 170 EUR für 100 EUR in Österreich dabei am günstigsten. Bei ungefähr gleich hohen Inflationsraten in beiden Ländern liegt das in erster Linie an der sehr starken Position des EUR gegenüber der Tschechischen Krone. Die Slowakei verzeichnete zwar mit einer Inflation von 16% den größten Kaufkraftverlust gegenüber Österreich, liegt aber mit 151 EUR Gegenwert immer noch auf dem 3. Platz der preisgünstigsten Länder. Ähnlicher Effekt auch in Ungarn: Die Aufwertung des Forint sowie die relativ hohe Inflation bewirkte einen Anstieg des relativen Preisniveaus. Für 100 EUR erhalten österreichische Touristen aber immer noch einen Gegenwert von 146 EUR.
Unter den untersuchten Auslandsdestinationen der Österreicher ist derzeit Mexiko (15% günstiger als noch im Vorjahr) mit einem Gegenwert von 157 für 100 EUR besonders günstig. In der Türkei eines der liebsten Urlaubsländer der Österreicher erhalten heimische Touristen für 100 EUR einen Gegenwert von 126 EUR, in Kroatien 127 EUR. In Griechenland sind 100 EUR 110 EUR und in Spanien 108 EUR wert, in Deutschland beträgt der entsprechende Gegenwert 103 EUR. Bei Überseedestinationen macht sich der starke Eurokurs weiterhin bemerkbar. Die USA und Japan verzeichneten Abwertungen ihrer Währungen gegenüber dem EUR zwischen 11 und 12% im Jahresabstand. Japan liegt 2007 nunmehr auf demselben Niveau wie Österreich. In den USA erhält man für 100 EUR einen Gegenwert von 117 EUR. Am teuersten ist es in Dänemark, Irland und Großbritannien, gefolgt von der Schweiz, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Italien. Das Preisniveau in Österreichs beliebtesten Urlaubsland Italien unterscheidet sich mit einem Gegenwert von 99 für 100 EUR vom österreichischen nur unwesentlich. (APA/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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