Österreicher reisen auch mehr im Winter

Die Österreicher zieht es im Herbst und Winter immer stärker in den Urlaub. Die Reisen haben von Oktober 2006 bis März 2007 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,8% zugenommen.

Vor allem Kurzurlaube zwischen ein und vier Tagen wurden in den kalten Monaten absolviert. Zudem verreiste der Großteil (62%) innerhalb Österreichs. Aber die Zahl der Auslandsreisen ist mit einem Plus von 19,7% überdurchschnittlich stark gestiegen, teilte die Statistik Austria mit.

In den Herbst- und Wintermonaten 2006/07 (Oktober bis März) nahm die Zahl der Inlandsreisen im Vergleich nur um 3,2% zu. Insgesamt haben die Österreicher (älter als 15 Jahre) in diesem Zeitraum mehr als 6 Millionen Urlaubsreisen unternommen, 38% der Reisen haben sie ins Ausland geführt. Der Anteil der Fernreisen bei den Auslandsaufenthalten belief sich in der kalten Jahreszeit auf insgesamt rund 13%, doppelt so hoch wie in den Monaten April bis September. Während der Herbst- und Wintermonate 2006/07 boomen Kurzurlaube (53,5%) vor den Haupturlaubsreisen mit 46,5 %. Die Frühlings- und Sommermonate bleiben aber weiterhin die Haupturlaubszeiten der österreichischen Bevölkerung. Im Vergleich lag der Anteil der Haupturlaubsreisen von April bis September 2006 mit vier oder mehr Nächtigungen bei 60,1%.

Die Österreicher gaben während ihrer Herbst- und Winterreisen 2006/07 durchschnittlich 109 EUR pro Tag und Person aus. Die Ausgaben im Inland lagen bei 96 EUR pro Tag und Person, bei Auslandsreisen kletterten die täglichen Pro-Kopf-Ausgaben sogar auf 121 EUR. Für Reisen im Frühjahr und Sommer 2006 (April bis September) wurden nur durchschnittlich 98 EUR aufgewendet, der Ausgabenschnitt im Ausland lag bei 109 EUR.

Das vorrangige Motiv der Kurzurlauber im Zeitraum Oktober bis März waren Verwandtenbesuche. Auch 28,8 % der Auslandreisen wurden im Herbst/Winter 2006/07 aus diesem Grund unternommen. Im Inland lag der Anteil der Verwandtenbesuche bei 32,4 %. Dementsprechend hoch war der Anteil der Gratisunterkünfte. Bei 37,6% aller Urlaubsreisen wurde unentgeltlich bei Freunden, Verwandten oder am Zweitwohnsitz genächtigt, im Inland waren es sogar 40,4%. Bei knapp der Hälfte (48,4%) der Urlaubsreisen wurde in Hotels oder ähnlichen Betrieben genächtigt. (APA/red)

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