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Air-Berlin-Chef: Verteuerung für Klimaschutz wäre "Sauerei"
Der Chef der Air Berlin, Joachim Hunold, hält Polit-Bestrebungen, Fliegen aus Klimaschutzgründen "künstlich teurer und damit wieder elitär zu machen" für "eine Sauerei".
Politiker sollten dem "kleinen Mann" das Fliegen nicht wieder verunmöglichen, warnte Hunold in einem Interview im Ö1-Wirtschaftsmagazin "Saldo" des ORF-Radio. Tatsache sei, dass der Luftverkehr den geringsten CO2-Ausstoß aller Verkehrsmittel habe, nämlich nur 3% weltweit, argumentierte der Air-Berlin-Chef. Bezogen auf Europa seien es nur 1,5%. Das Auto dagegen sei für 18% der CO2-Emissionen verantwortlich, "wollen Sie das Autofahren jetzt verbieten", meinte Hunold.
Angesprochen auf Polit-Wortmeldungen, die sich aus Umweltgründen gegen Billig-Flüge aussprechen, meinte der Air-Berlin-Chef, "ja, über die Intelligenz von Politikern kann man jeden Tag streiten und mich wundern natürlich auch viele Äußerungen, die dann einfach unbedacht gemacht werden, gerade von Politikern, wo man dann feststellen muss, dass sie sachlich wenig Ahnung haben". (APA/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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16 Oktober 2026
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