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TUI prüft Start für Boeing-Max-8-Flotte
Nach dem Flugzeugabsturz in Äthiopien mit 157 Todesopfern prüft die TUI die Notwendigkeit eines vorläufigen Startverbots für seine Maschinen des betroffenen Typs Boeing 737 Max 8.
„Wir stehen in engem Kontakt mit Boeing und werden mit dem Hersteller die Situation bewerten", sagte Tuifly-Sprecher Aage Dünhaupt am Montag der dpa in Hannover. Zur Flotte des weltgrößten Reisekonzerns TUI gehören mittlerweile 15 Jets dieses Typs, die in Großbritannien und den Benelux-Staaten im Einsatz sind. In Deutschland steht die Einführung der jüngsten Version des Boeing-Verkaufsschlagers – wie auf tip-online berichtet, Mitte April an.
Chinas Luftfahrtbehörde CAAC hat bereits ein Startverbot für Maschinen dieses Typs ausgesprochen und sie mit Parallelen zum Absturz einer Boeing 737 Max 8 der Fluglinie Lion Air im Oktober 2018 in Indonesien begründet. Es sei bereits das zweite Unglück mit dem Maschinentyp in kurzer Zeit gewesen. „Wir werden sehen, ob sich aus der Vermutung etwas ableiten lässt", sagte der TUIfly-Sprecher und wies darauf hin, dass sich die Airline Norwegian als einer der größten europäischen Betreiber gerade gegen ein Flugverbot entschieden habe. Die TUI-Piloten hätten bisher keine Probleme mit der Software gehabt, die beim Lion-Air-Unglück als ursächlich gilt. (ag/red)
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Autor/in:
Christiane Reitshammer
Freie Journalistin
Christiane Reitshammer war von 2003 bis 2012 fix im Team als Redakteurin und Chefin vom Dienst. Als freie Journalistin ist sie nicht nur gerne für „tip“ und „reisetipps“ unterwegs, sondern unterstützt auch regelmäßig die Redaktion im Print, online und in den Sozialen Medien.
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