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EASA plant Mindestabstand bei Flugzeugsitzen
Künftig soll es einen Mindestabstand zwischen den Sitzen im Flugzeug geben, sagte eine Sprecherin der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA).
Dieser könne womöglich bereits nächstes Jahr verpflichtend werden. Seitens der AUA reagierte man zurückhaltend und möchte die Entscheidung abwarten. Mögliche Finanzeinbußen durch weniger Sitze seien aber nicht auszuschließen.
Passagiere werden im Schnitt größer und schwerer. Da sie zusätzlich auch immer mehr und immer länger fliegen, steige laut Luftfahrt-Experten die Thrombosegefahr. "Wir müssen darauf Rücksicht nehmen, dass die Menschen sich ändern und immer mehr Zeit im Flugzeug verbringen", sagte die Sprecherin. Derzeit sei aber kein Mindestabstand für Flugzeugsitze vorgegeben. Die geltende Bauverordnung schreibt den Herstellern demnach lediglich vor, die Sitze so zu bauen, dass die Passagiere binnen 90 Sekunden evakuiert werden können. Ist diese Bedingung erfüllt, liegt es im Ermessen der Fluggesellschaft, wie groß der Abstand ist. Derzeit lägen die kleinsten Abstände bei rund 69 Zentimetern bis zu fast zwei Metern.
Wie groß der neue Mindestabstand sein sollte, sei noch nicht klar, sagte die Sprecherin weiter. Derzeit führe die EASA Gespräche mit Herstellern und nationalen Luftfahrtbehörden. Für die neue Mindestgrenze müsse lediglich die Bauverordnung durch die EASA geändert werden. Die Vorschrift sei dann für alle Hersteller bindend.
"Natürlich wäre es ein finanzieller Schaden, wenn man Sitze ausbauen müsste. Aber das ist alles ein Was-wäre-wenn-Spiel", kommentierte AUA-Konzernsprecherin Livia Dandrea die Diskussionen. Besonders auf der Langstrecke, von der ja die größte Thrombosen-Gefahr ausgeht, sei relativ viel Spielraum für die Gestaltung des Flugzeug-Inneren. "Es kommt drauf an wie die Küchen positioniert sind oder wie groß der Business-Class-Bereich ist, da gibt es keine strengen Normen", so Dandrea zur APA. (APA/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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