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Arcandor-Mitarbeiter ohne Gehalt
Rund 40.000 Arcandor-Beschäftigte müssen in den kommenden drei Jahren auf einen Teil ihres Einkommens verzichten.
Dieser Lohnverzicht sei nach der Leistungskraft der Mitarbeiter gestaffelt, hieß es vergangenen Freitag von Seiten des Unternehmens. So erhalten "normale Beschäftigte" sieben bis zwölf Prozent weniger Lohn, die Konzernvorstände verzichten auf 30 Prozent ihres Jahreseinkommens. Darauf verständigten sich vergangene Woche der Vorstand, die Gesamtbetriebsräte und die Gewerkschaft ver.di. Mit dem Lohnverzicht will der Konzern bis Ende 2011 jährlich 115 Mio. EUR an Personalkosten einsparen und damit wieder wettbewerbsfähiger werden. Mitarbeiter mit einem Jahresgehalt von 18.000 EUR oder weniger (auf Vollzeitbasis) müssten keinen Beitrag leisten.
Dieser so genannte Zukunftspakt, mit dem die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens erhöht werden soll, gilt für die Beschäftigten der Karstadt Warenhaus GmbH, die Mitarbeiter der Versandhandelstochter Primondo (Quelle) und die Angestellten der Arcandor Holding. Ausgenommen von dem Sparpaket sind die Angestellten der Touristiktochter Thomas Cook. Ein Stellenabbau ist nicht vorgesehen. Als Ausgleich für die Einbußen sollen die Mitarbeiter in Zukunft an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens beteiligt werden. (red/ag)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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9 Oktober 2026
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