Neuer Interessent für Alitalia

Gut drei Wochen nach dem gescheiterten Verkauf der italienische Alitalia gibt es einen neuen Interessenten für die angeschlagene Fluggesellschaft.

Ein von Italienern angeführtes Konsortium wolle die Airline übernehmen, sagte vergangenen Freitag der Anwalt Antonio Baldassarre, der die Gruppe vertritt. Geplant sei, die Zahl der Alitalia-Mitarbeiter bei etwa 20.000 zu belassen, das Management in italienischen Händen zu halten und das Streckennetz zu erweitern. Die Gruppe habe sich bereits an die Regierung gewandt, die aber erklärt habe, das Offert solle direkt an Alitalia gehen. Ein Gespräch mit dem neuen Alitalia-Chef Maurizio Prato habe es noch nicht gegeben. Das Konsortium besteht nach Angaben Baldassarres aus "mehr als fünf" italienischen und ausländischen Mitgliedern, die sowohl finanzielle als auch branchenbezogene Interessen haben. Die Führung von Alitalia will am 30. August über die Zukunft der Gesellschaft beraten.
Derzeit ist offen, wie es weitergeht, nachdem sich alle Interessenten aus der jüngsten Bieter-Runde zurückgezogen hatten und der Verkauf damit scheiterte. Auch eine Auflösung des Unternehmens steht im Raum. Alitalia machen Streiks, eine alte Flotte und ineffiziente Strukturen zu schaffen. Täglich fliegt das Unternehmen einen Verlust von mehr als einer Million Euro ein. 2006 summierte sich das Minus sogar auf gut 600 Mio. EUR. (red/ag)

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Redakteur / Managing Editor

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