Griechenland: keine Evakuierungsflüge nach Österreich notwendig

Das Flammeninferno auf dem Peloponnes in Griechenland konnte auch am Sonntag nicht unter Kontrolle gebracht werden, die Anzahl der Todesopfer steigt weiter. Unterdessen haben es offenbar alle österreichischen Touristen geschafft, die Krisenregion unbeschadet zu verlassen.

Laut Außenministerium wurden auch keine Evakuierungsflüge eingeschoben, sämtliche Urlauber kehren mit Linien- oder Chartermaschinen in die Heimat zurück. "Die meisten Österreicher, mit denen wir und die Botschaft in Athen in Kontakt sind, haben es geschafft, sich über die beiden Hauptrouten entlang der Küste und durchs Landesinnere in Sicherheit zu bringen", berichtete Ministeriums-Sprecher Gesandter Peter Launsky-Tieffenthal im Gespräch mit der APA am Sonntag.

Insgesamt hatten die beiden Anlaufstellen in Wien und Athen Hunderte Telefonate mit Betroffenen oder besorgten Angehörigen in Österreich verzeichnet. In den persönlichen Gesprächen mit Urlaubern aus den Krisengebieten hatte Launsky-Tieffenthal jedoch nie den Eindruck, dass diese in Todesgefahr seien. Die meisten schlugen ihre Urlaubsdomizile an der Küste in der Nähe eines Fährhafens auf, wo sie die Chance gehabt hätten, im Ernstfall via Seeweg zu entkommen. (APA/red)




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