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"Unerwartete Delle" bei Air Berlin
Die ausgebliebene Reiselust der Deutschen im sonnigen Frühjahr und ein harter Preiskampf haben den Gewinn des Billigfliegers Air Berlin zwischen April und Juni auf weniger als die Hälfte abschmelzen lassen.
"Das zweite Quartal hat zu einer unerwartet großen Delle geführt", sagte Air-Berlin-Chef Joachim Hunold in Berlin. Unter dem Strich stand von April bis Juni nur noch ein Gewinn von 12,1 Mio. EUR nach 30,1 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Bei einem Umsatzwachstum von 5% auf 510 Mio. EUR schrumpfte der Betriebsgewinn (Ebit) um gut 47% auf 23,5 Mio. EUR. Durch die sinkende Nachfrage kämpften die Fluggesellschaften im Frühjahr mit niedrigen Ticketpreisen um die Kunden. Air Berlin hatte die Kapazitäten aufgestockt, um gegen Wettbewerber wie TUIfly und Ryanair nicht an Boden zu verlieren. "Die Auslastung unserer Jets hielt nicht mit dem gestiegenen Angebot Schritt", räumte Hunold ein. Hohe Leasing-Kosten für die Anmietung zusätzlicher Flugzeuge schmälerten den Gewinn weiter. (APA/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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