Thomas Cook: Deutscher Reisemarkt bleibt schwierig

Europas zweitgrößter Tourismuskonzern Thomas Cook hat mit einer gesunkenen Nachfrage in seinen Kernmärkten zu kämpfen.

In Kontinentaleuropa sind die Buchungen für den Sommer 2007 um 6% zurückgegangen, berichtete das Unternehmen am Freitag. Die Preise seien um 2% gestiegen. "In unserem größten Markt Deutschland bleibt das Umfeld wie erwartet schwierig", hieß es in einer Mitteilung. In Großbritannien seien die Kapazitäten im Sommer um 5% reduziert worden, die Buchungen seien entsprechend ebenfalls niedriger ausgefallen. Der Vorstand sei aber überzeugt, dass die Finanzergebnisse für 2007 "im Rahmen der Erwartungen" ausfallen werden.

Thomas Cook legte damit erstmals nach seiner Fusion mit dem britischen Reiseveranstalter MyTravel einen Zwischenbericht vor. Konkrete Zahlen zu Umsätzen und Ergebnissen wurden in der Pressemitteilung nicht genannt. Der Zwischenbericht wurde vorgelegt, weil zeitgleich der Haupteigentümer Arcandor (früher KarstadtQuelle) Quartalszahlen vorlegte, in denen auch Thomas-Cook-Zahlen enthalten sind. Das in London an der Börse notierte Unternehmen zeigte sich zuversichtlich, die bei der Fusion geplanten Kosteneinsparungen von 140 Mio. EUR übertreffen zu können. Die Buchungen für die Wintersaison seien in Großbritannien gestiegen, in Deutschland sei die Zahl der Frühbuchungen ebenfalls vielversprechend. (ag/red)

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