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TUI kämpft gegen Zwang zu festen Katalogpreisen
Der Reiseveranstalter TUI will sich beim Kampf gegen die feste Katalogpreise nicht geschlagen geben. "Notfalls ziehen wir bis vor den Bundesgerichtshof", sagte TUI Deutschland-Chef Völker Böttcher der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".
Nach Pauschalreiserichtlinie und Preisangabenverordnung dürfen Reiseveranstalter in Deutschland ihre Preise nach Veröffentlichung der Kataloge nicht mehr ändern. Die TUI sieht die Veranstalter dadurch gegenüber Internetanbietern benachteiligt, die ihre Reisepreise jederzeit an Nachfrageschwankungen anpassen können.
Eine Klage vor dem Landgericht Hannover hatte die TUI verloren. Böttcher kündigte aber an, dass TUI den Gang durch die Instanzen nicht scheuen werde. Auch der Deutsche Reiseverband (DRV) hatte sich gegen feste Katalogpreise gewandt, die nicht mehr zeitgemäß seien. (ag/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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30 Juni 2026
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