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Argentinien will Antarktis-Tourismus einschränken
Die argentinische Regierung hat Beschränkungen für den Tourismus in der Antarktis angekündigt, nachdem dort vergangenen Freitag das Kreuzfahrtschiff MV Explorer gesunken war.
Dabei gelangten185.000 Liter Treibstoff ins Meer. Die "Explorer" habe einen großen Ölteppich auf dem Meer hinterlassen, sagte Argentiniens Umwelt-Staatssekretärin Romina Picolotti nach einem Überflug des Unglücksortes. Sie werde sich gemeinsam mit dem Außen- und dem Verteidigungsminister dafür einsetzen, dass "der Touristenstrom begrenzt wird". Picolotti erinnerte weiters daran, dass die internationalen Abkommen zur Antarktis eine internationale Präsenz nur zu wissenschaftlichen Zwecken vorsähen "und keine touristische Aktivität". Sie forderte strengere Kontrollen der Kreuzfahrtschiffe. (red/ag)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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30 Juni 2026
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