Argentinien will Antarktis-Tourismus einschränken

Die argentinische Regierung hat Beschränkungen für den Tourismus in der Antarktis angekündigt, nachdem dort vergangenen Freitag das Kreuzfahrtschiff „MV Explorer“ gesunken war.

Dabei gelangten185.000 Liter Treibstoff ins Meer. Die "Explorer" habe einen großen Ölteppich auf dem Meer hinterlassen, sagte Argentiniens Umwelt-Staatssekretärin Romina Picolotti nach einem Überflug des Unglücksortes. Sie werde sich gemeinsam mit dem Außen- und dem Verteidigungsminister dafür einsetzen, dass "der Touristenstrom begrenzt wird". Picolotti erinnerte weiters daran, dass die internationalen Abkommen zur Antarktis eine internationale Präsenz nur zu wissenschaftlichen Zwecken vorsähen "und keine touristische Aktivität". Sie forderte strengere Kontrollen der Kreuzfahrtschiffe. (red/ag)

Der Artikel hat Ihnen gefallen? Wir freuen uns, wenn sie diesen teilen!





Autor/in:

Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.





Advertising




Tägliche Touristik News für Reisebüro Agents, Counter, Veranstalter, Fluglinien, Kreuzfahrten
Copyright © für alle Artikel: tip / tip-online.at & Profi Reisen Verlagsgesellschaft m.b.H.