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Alitalia: LH steigt aus, Air France bietet weiter
Die Deutsche Lufthansa ist aus dem Verkaufspoker um die schwer angeschlagene italienische Fluglinie Alitalia ausgestiegen.
Die Lufthansa gebe kein unverbindliches Angebot für die Italiener ab, sagte eine Sprecherin am Donnerstag auf Anfrage. Zuvor hatte Air France KLM mitgeteilt, ein nicht verbindliches Angebot für Alitalia unterbreitet zu haben. Auch die kleinere italienische Air One hat ein Offert für den italienischen Marktführer angekündigt.
Heute, Donnerstag, endet die offizielle Bieterfrist für den Staatsanteil von 49,9% samt einer Kontrollmehrheit an der angeschlagenen Alitalia. Die Lufthansa habe Chancen und Risiken abgewogen, sagte die Sprecherin. Markt und Marke hätten gut gepasst, zudem verfüge Alitalia über ein attraktives Streckennetz. Es seien aber auch die wirtschaftliche Risiken hinsichtlich der Finanzplanung zu berücksichtigen. Die Abwägung habe dazu geführt, dass nach der bisher vorliegenden Information kein Angebot gemacht werde. Air France KLM nannte zunächst keine näheren Details ihres Angebots. Nach Information der französischen Wirtschaftszeitung "La Tribune" dürfte Air France-KLM weniger als den Alitalia-Börsenwert von rund 1,1 Mrd. EUR bieten. (APA/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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