Lufthansa steigt bei JetBlue ein

Die Deutsche Lufthansa steigt in den amerikanischen Flugmarkt ein. Der Konzern beteilige sich mit 19% am Billigflieger JetBlue, teilten die Unternehmen mit.

Für die Lufthansa könnte JetBlue als Zubringer für Interkontinentalflüge interessant sein. Die vor allem innerhalb der USA operierende Billigfluglinie hat unter anderem umfangreiche Start- und Landerechte am New Yorker Flughafen JFK, einem der wichtigsten Knotenpunkte der USA. Mit dem Schritt könne das von den Deutschen geführte Luftfahrtbündnis Star Alliance eine Lücke schließen, erläuterte Craig Jenks von der Beratungsfirma Airline/Aircraft Projects. Die Lufthansa kostet der Einstieg insgesamt rund 300 Mio. USD (204 Mio. EUR). Sie kauft im Rahmen einer Kapitalerhöhung rund 42 Mio. JetBlue-Aktien zu 7,27 USD je Stück.
Die Lufthansa teilte mit, die beiden Firmen strebten eine operative Zusammenarbeit an, konkret sei aber noch nichts vereinbart. Nach Abschluss der Transaktion werde Lufthansa einen Sitz im Board of Directors von JetBlue erhalten. JetBlue-Chef Dave Barger sagte, der Schritt sei bisher nur eine finanzielle Transaktion. "Zu diesem Zeitpunkt ist es ausschließlich eine Minderheitsbeteiligung und wir werden sehen, was uns die Zukunft bringt beim Ausloten anderer Möglichkeiten." Barger ergänzte, Ziel von JetBlue bleibe weiter organisches Wachstum. (APA/red)

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