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Air France-KLM und Air One im Finale um Alitalia
Der Kampf um die Privatisierung der Alitalia ist am Montag in die Endphase getreten. Air France-KLM und Air One, die um die italienische Airline bieten, legten ihre Sanierungspläne vor. Sie hoffen, die Unterstützung der Regierung Prodi zu gewinnen, die nach einen Käufer für 49,9 Prozent der Anteile an der Alitalia sucht.
Air France-KLM erklärte am Montag in Paris, sie wolle alle Alitalia-Anteile per Aktientausch erwerben und das Kapital der Airline um mindestens 750 Millionen Euro aufstocken. Der italienische Billigflieger Air One versprach eine Sofort-Finanzspritze von umgerechnet 693 Millionen Euro. Beide Bieter wollen die Alitalia-Flotte erneuern und den Service verbessern. Der Stellenabbau soll im Rahmen bleiben.
"Beide Pläne sind interessant", kommentierte der italienische Transportminister, Alessandro Bianchi. Um den Bestbieter wird in Rom heftig gestritten. Regierungschef Romano Prodi und Wirtschaftsminister Tommaso Padoa-Schioppa betrachten die Variante Air France-KLM als sicherer und realistischer im Vergleich zur "italienischen Lösung" mit Air One, berichteten italienische Medien. Auch Alitalia-Chef Maurizio Prato besteht auf der Lösung mit Air France. (ag/red.)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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