Kenia fällt zurück

Die Zahl der Touristen ging seit Jahresbeginn um 91,4% zurück, berichtet die Online-Zeitung "eTurboNews".

Auch in Österreich sind deutliche Einbußen zu spüren. Das Verkehrsbüro zum Beispiel verzeichnet einen Rückgang bei Kenia-Buchungen von 70%. Der größte Kenia-Veranstalter "African Safari Club" spürt die Krise schmerzhafter. Durchschnittlich 10.000 Österreicher reisen über das Unternehmen im Jahr nach Kenia. Im Jänner sind die Buchungen um 50 Prozent eingebrochen, so Geschäftsführerin Brigitta Pansy-Kunesch am Dienstag zur APA. TUI bringt im Jahr rund 2.300 Österreicher nach Kenia, die Einbrüche sollen sich derzeit bei maximal 40 Prozent bewegen.
Im Vorjahr feierte Kenias Tourismus mit mehr als zwei Millionen Touristen Rekorde, davon waren mehr als eine Million internationale Ankünfte. Die Steigerungsrate im internationalen Bereich lag bei 10%. Die Einnahmen aus dem Tourismus beliefen sich 2007 auf rund 56,2 Mrd. Shilling (548 Mio. Euro), das bedeutete eine Zunahme gegenüber 2006 von 15,4%. Beinahe drei Viertel der Nächtigungen im Land, geschätzte 73 Prozent, gingen auf das Konto ausländischer Urlauber. (apa/red)

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Redakteur / Managing Editor

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