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AUA: Sommerflugplan unverändert
Am vergangenen Samstag endete bei Austrian Airlines die Frist der so genannten „privilegierten Selbstkündigung“.
Piloten und Flugbegleiter hatten im Zuge des Betriebsübergangs zur Flugbetriebstochter Tyrolean Airways das Recht, nach altem Kollektivvertrag zu kündigen und Abfertigungszahlungen in Anspruch zu nehmen. Davon haben 120 Piloten und 221 Flugbegleiter Gebrauch gemacht. Insgesamt beschäftigt die Austrian Airlines Group rund 1.000 Piloten und mehr als 2.000 Flugbegleiter. An den Gehältern dieser Mitarbeiter ändert sich durch den Betriebsübergang nichts. CEO Jaan Albrecht dazu: „Es tut mir leid, dass einige Mitarbeiter die Abfertigung einer guten Zukunft bei Austrian Airlines vorziehen. Die große Mehrheit der Mitarbeiter hat aber Ja zu Austrian gesagt. Und das freut mich.“
Austrian Airlines können den Abgang der Mitarbeiter ohne Einschränkung des Flugbetriebs verkraften, so das Unternehmen in einer Aussendung. Die Maßnahmen dazu seien bereits vor Wochen eingeleitet worden. Dazu gehöre die Auflösung der Teilzeitarbeit bei Tyrolean, die Umschulung von Piloten auf andere Flugzeugtypen, der stärkere Einsatz von Führungskräften (es gibt Piloten mit Managementfunktion), eine effiziente Crewplanung und Produktivitätssteigerungen sowie der Einsatz von Flugzeugen der Lufthansagruppe in den Sommermonaten. Zusätzlich seien noch weitere Maßnahmen geplant, um mögliche Passagierzuwächse in jedem Fall aufnehmen zu können. Für nächstes Jahr plane Austrian Airlines die Einstellung neuer Piloten und Flugbegleiter. (red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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24 Juli 2026
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