Luftfahrtverband kritisiert ÖIAG

Die Manager des Vorstandes des Österreichischen Luftfahrtverbandes kritisieren die Aktionärsvertreter der Austrian Airlines und damit die ÖIAG und fordern sie auf, „ihren Verpflichtungen für die nationale Luftfahrt nachzukommen“.

Mit einer Kapitalerhöhung für die Austrian Airlines könne die Stärkung der nationalen Fluglinie, der Ausbau des Flughafens Wien und des Wirtschaftsstandortes Österreich abgesichert werden. „Es ist schon verwunderlich, wie sich AUA-Kapitalvertreter in den Medien über beschränkende Maßnahmen für einen Privaten äußern. Anstatt sich über einen Investor zu freuen, der 150 Mio. EUR der AUA-Substanz zuführen will und an eine positive Entwicklung der nationalen Fluglinie glaubt, äußern sich Eigentümervertreter der ÖIAG, wie man den Investor in seinen Rechten beschränken kann“, meint Mario Rehulka, Präsident des Österreichischen Luftfahrtverbandes und ehemaliger AUA-Manager. Erschreckend sei, „dass sich die Aussagen nur mit einem zukünftigen Verkauf an einen strategischen Partner beschäftigen und nicht mit der nahen Entwicklung des Unternehmens“. Im übrigen wäre nach Investitionen durch Al Jaber die ÖIAG ohnedies mit einem dominanten Anteil ausgestattet - mit mehr als 30 Prozentanteilen wäre die Kontrolle durch den Staat als größter Eigentümer gewährleistet, so dass ein strategischer Partner später noch immer leicht zugreifen könnte, so Rehulka. (red)

Der Artikel hat Ihnen gefallen? Wir freuen uns, wenn sie diesen teilen!





Autor/in:

Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.





Advertising




Tägliche Touristik News für Reisebüro Agents, Counter, Veranstalter, Fluglinien, Kreuzfahrten
Copyright © für alle Artikel: tip / tip-online.at & Profi Reisen Verlagsgesellschaft m.b.H.