Aktionäre fordern Aufspaltung der TUI

Einflussreiche Aktionäre der TUI haben einer Zeitung zufolge gefordert, die Schifffahrtstochter Hapag-Lloyd abzuspalten. Eine Ausgliederung sei "der effizienteste Weg", den wahren Wert der Reederei transparent zu machen, zitierte die Zeitung "Die Welt" aus einem Schreiben von Anteilseigner John Fredriksen an Vorstandschef Michael Frenzel und den Aufsichtsratsvorsitzenden Jürgen Krumnow.

Außerdem ermögliche ein sogenannter Spin-off, dass die Hapag-Lloyd eigenständig die Konsolidierung der weltweiten Container-Schifffahrt vorantreiben könne. Der Norweger Fredriksen hält fünf Prozent an der TUI. Dem Vernehmen nach sollen auch andere Großaktionäre daran interessiert sein, dass Touristik und Containerschifffahrt vollständig voneinander getrennt werden. Frenzel sei inzwischen einem direkten Verkauf der Containerschifffahrt nicht mehr vollständig abgeneigt, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Informationen aus dem Konzernumfeld weiter.
TUI bestätigte der "Welt" die Existenz des Fredriksen-Schreibens: "Es gibt eine neue Situation, mit der haben wir uns auseinanderzusetzen", sagte ein Konzernsprecher. Bei einem Investor dieser Größenordnung sei es klar, dass ein solches Anliegen Eingang in die Diskussion des Aufsichtsrats finde. "Der Aufsichtsrat wird sich in der nächsten Sitzung am 17. März mit den strategischen Optionen des Konzerns auseinandersetzen." (ag/red)

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