Alitalia will italienisch bleiben

Der Präsident der Alitalia, Maurizio Prato, versichert, dass die Fluggesellschaft auch nach der Übernahme durch Air France-KLM eine italienische Gruppe bleiben wird.

Sollten Air France-KLM Alitalia übernehmen, würde Alitalia seine Marke und sein Logo behalten, berichtete Prato in einer Mitteilung an das italienische Wirtschaftsministerium. Der italienische Ministerrat wird noch heute, Montag, über das Angebot von Air France-KLM beraten. Das scheidende Kabinett von Ministerpräsident Romano Prodi soll in dieser Woche über das Offert entscheiden, das deutlich niedriger als erwartet ausfiel. Mit 138 Mio. EUR bietet Air France weniger als halb so viel wie zuletzt in Medienberichten geschätzt.

Das Angebot beinhaltet weniger als zehn Cent pro Alitalia-Aktie. Das Angebot von Air France-KLM sieht laut Alitalia den Abbau von rund 1.600 der insgesamt etwa 11.000 Stellen bei der italienischen Fluggesellschaft vor. Die französisch-niederländische Airline fordert vom Finanzministerium in Rom zudem eine Kreditlinie, um eine Kapitalerhöhung zu ermöglichen. Weiterhin soll die staatliche italienische Beteiligungsgesellschaft Fintecna nach den Vorstellungen von Air France-KLM Anteile der Servicegesellschaft Alitalia Servizi übernehmen, die mit 8.300 Angestellten unter anderem für die Verwaltung und Wartung zuständig ist. (APA/red)

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