Neuer AUA-Chef bringt neues Sanierungskonzept

Am Donnerstag, 22. September, hat der AUA-Aufsichtsrat Jaan Albrecht einstimmig zum neuen Vorstandschef der Airline gemacht.

Albrecht übernimmt das Ruder am 1. November. Er will bis dahin allerdings schon ein neues Konzept erarbeiten, mit dem die österreichische Tochter der deutschen Lufthansa zu sanieren ist. Er wisse, dass dies harte Arbeit unter Zeitdruck erfordere. Wäre er aber nicht vom Erfolg überzeugt, würde er nicht hier in Wien stehen, sagte Albrecht - er war bisher Chef der Star Alliance - nach seiner Kür im Headquarter der Austrian Airlines in Wien vor Journalisten.

Albrecht verglich die AUA mit einem rohen Bergkristall, der noch nicht funkle. Es werde viel Arbeit sein, den Rohkristall zu bearbeiten, zu schleifen und zu polieren. „Ich freue mich auf Wien, auf Österreich und auf die Aufgabe bei der AUA. Das wird ganz sicher nicht einfach sein. Aber ich gehe mit einer großen Dosis Zuversicht hinein“, so Albrecht. Sein Vertrag läuft vier Jahre. Die Verträge seiner AUA-Vorstandskollegen Andreas Bierwirth und Peter Malanik laufen bis 2012 bzw. 2013. Wo Albrecht in seinem neuen Sanierungsprogramm ansetzen wird, verriet er allerdings noch nicht.

Man werde „in jede Ecke schauen, jede Baustelle identifizieren“, so Albrecht. Erst wolle er im Team die Prioritäten besprechen und dann erst mit einem klaren Plan die Öffentlichkeit informieren. Über Albrechts Nachfolge an der Spitze des Luftfahrtbündnisses Star Alliance soll dort am 15. Dezember entschieden werden. (red)


  aua


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