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TUI: Aktionär Fredriksen denkt über Ausstieg nach
TUI-Großaktionär John Fredriksen könnte bei dem Konzern aussteigen, wenn er mit seiner Forderung nach einer Neubesetzung des Aufsichtsrates scheitert.
Das berichtet die Welt am Sonntag. "Ich kann mein Geld auch woanders investieren", sagte der norwegische Reeder der Zeitschrift. Fredriksen, mit 11,7% größter TUI-Aktionär, hatte im März den Beschluss zur Abspaltung der Containerschiff-Sparte Hapag-Lloyd maßgeblich herbeigeführt. Jetzt fordert er die Abwahl des TUI-Aufsichtsratschefs Jürgen Krumnow und des Gremiumsmitglieds Franz Vranitzky. Krumnow habe wiederholt bei seinen Entscheidungen die Interessen der Aktionäre nicht berücksichtigt, so Fredriksen in der "Welt am Sonntag".
TUI-Vorstandschef Michael Frenzel kritisiert Fredriksen wiederum in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Ich halte diese Konfrontation im Interesse des Unternehmens nicht für gut", sagte Frenzl. An der Abspaltung von Hapag-Lloyd sei nicht zu rütteln, so Frenzel weiter. Man werde sich von der Schiffssparte trennen. Fredriksen hatte zuletzt angezweifelt, dass die Trennung von Hapag-Lloyd zügig und "wertmaximierend" vorangetrieben werde. (red/ag)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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