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Airlines gegen verbesserte Passagierrechte
Der internationale Luftfahrtverband IATA und die Vereinigung europäischer Billigfluglinien ELFAA klagen gegen die EU-Verordnung, die den Fluggästen Hilfen und gegebenenfalls auch Schadenersatz im Falle überbuchter, verspäteter oder gestrichener Flüge zusichert.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat heute, Dienstag, über die Rechte von Passagieren gegenüber den Fluggesellschaften verhandelt. Ein Urteil wird voraussichtlich erst im kommenden Jahr verkündet. (Az: C-344/04).
Die Verordnung trat Mitte Februar in Kraft. Danach müssen die Fluggesellschaften verschiedene Hilfen anbieten, wenn sich Flüge um mehr als zwei Stunden verspäten. Dazu gehört es beispielsweise, für Essen, Getränke und bei Bedarf auch für eine Unterkunft zu sorgen. Werden Flüge kurzfristig gestrichen oder können Passagiere wegen Überbuchung nicht mitgenommen werden, so steht ihnen unter bestimmten Voraussetzungen ein Schadenersatz bis zu 600 Euro zu. Ihrer Ansicht nach ist die Verordnung schon aus verschiedenen formalen Gründen unwirksam. Zudem verstoße sie teilweise gegen internationales Luftfahrtrecht, und benachteilige die Fluglinien unverhältnismäßig. Die Billigfluglinien sehen sich zudem durch die festen, preisunabhängigen Schadenersatzsummen diskriminiert. Der Europäische Rat, das Parlament und die Kommission sowie Großbritannien verteidigten die Verordnung.
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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