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Arcandor erwägt Abspaltung von Karstadt
Der in Schwierigkeiten geratene Handels- und Touristikkonzern Arcandor erwägt eine Abspaltung seiner renditeschwachen Karstadt-Warenhäuser.
Vorstandschef Thomas Middelhoff sagt in der heutigen Ausgabe des "Tagesspiegel", nach dem Scheitern der Gespräche mit der britischen Warenhauskette Debenhams lote er entsprechende Möglichkeiten aus. Er bekräftigte, bis 2009 bei Arcandor bleiben zu wollen, schmiedet aber schon Pläne für die Zeit danach. "Meine Tätigkeit wird mit Private Equity zu tun haben. Mehr sage ich dazu aber nicht." Vor Arcandor hatte Middelhoff für die Beteiligungsgesellschaft Investcorp gearbeitet. Arcandor steckt seit Jahren in der Sanierung und hat bereits einen Teil der Karstadt-Filialen abgegeben. Die verbliebenen Karstadt-Häuser ließen sich "nachhaltig weiterführen" und erreichten zum Teil sogar die internen Renditeziele, sagt Middelhoff der Zeitung. Das Weihnachtsgeschäft werde "über Vorjahr und über Plan" liegen, positiv sei auch die bessere Kostenstruktur in diesem Jahr. "Üppig wird es nicht, aber Weihnachten fällt nicht aus." (red/ag)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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