Air France baut Winterflugplan 2026/27 aus


Air France Airbus A350
Die Fluggesellschaft erhöht ihre Kapazitäten auf mehreren Langstrecken und erweitert das Angebot nach Spanien und Portugal. Ab Wien gibt es weiterhin 22 wöchentliche Verbindungen nach Paris-Charles de Gaulle.

Air France stärkt im Winter 2026/27 ihr internationales Streckennetz. Von November 2026 bis April 2027 stehen täglich bis zu 725 Flüge zu knapp 170 Zielen in 78 Ländern auf dem Flugplan. Besonders nach Nord- und Südamerika sowie Asien werden die Kapazitäten erhöht. Auch die Verbindungen auf die Iberische Halbinsel werden ausgebaut. Von Wien aus verbindet Air France den Flughafen weiterhin mit 22 wöchentlichen Flügen mit dem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle.

Mehr Kapazitäten auf Langstrecken

Das Sitzplatzangebot nach Nordamerika steigt im Vergleich zum Winter 2025 um 6%, nach Südamerika um 3% und nach Asien um 2%. Die im Sommer 2026 aufgenommene Verbindung von Paris nach Las Vegas wird mit drei wöchentlichen Flügen fortgesetzt. In nachfragestarken Zeiträumen stehen zudem tägliche Verbindungen nach Orlando und zehn Flüge pro Woche nach Boston auf dem Programm. Insgesamt bedient Air France im Winter 23 Ziele in Nordamerika.

Auch in Südamerika werden die Frequenzen erhöht. Nach Rio de Janeiro gibt es ab 21. Dezember täglich zwei Flüge. Fortaleza wird in nachfragestarken Zeiträumen täglich angeflogen, Salvador da Bahia erhält ab 18. Jänner 2027 zwei zusätzliche wöchentliche Verbindungen. Santiago de Chile wird bis zu zehnmal pro Woche mit Paris verbunden. In der Karibik ergänzt Punta Cana das Angebot: Die Destination wird von 30. November 2026 bis 1. Mai 2027 dreimal wöchentlich angeflogen.

In Asien liegt der Schwerpunkt auf Thailand. Die Verbindung nach Phuket wird von drei auf fünf wöchentliche Flüge aufgestockt und ergänzt die zwei täglichen Verbindungen nach Bangkok. Auf die Malediven bietet Air France künftig zwei Flüge pro Woche bis Anfang März an. Auch in Afrika werden einzelne Strecken verstärkt: Kilimandscharo und Sansibar werden täglich bedient, Conakry ebenfalls täglich angeflogen. Auf den Verbindungen nach Conakry und Libreville kommen künftig Airbus A350-900 zum Einsatz.

Neue La-Première-Kabine und WLAN-Ausbau

Auch das Premiumangebot wird erweitert. Die neue La-Première-Kabine, die im September von Skytrax als weltweit beste First Class ausgezeichnet wurde, kommt im Winter auf weiteren Strecken zum Einsatz. Sie ist auf den täglichen Flügen nach Boston und Houston sowie auf den beiden täglichen Verbindungen nach Miami verfügbar. Ab 1. Februar 2027 wird auch der tägliche Flug nach New York-Newark mit der neuen Kabine ausgestattet. Insgesamt sollen bis zu 25 Boeing 777-300ER damit ausgerüstet werden.

Parallel dazu treibt Air France die Einführung des kostenlosen Highspeed-WLANs voran. Derzeit sind 70% der Flotte entsprechend ausgestattet. Bis Ende 2026 soll der Anteil auf 80% steigen, die vollständige Umrüstung ist für 2027 geplant.

Ausbau auf der Kurz- und Mittelstrecke

Auf der Kurz- und Mittelstrecke umfasst das Angebot mehr als 80 Ziele. Nach Spanien und Portugal werden die Verbindungen ebenfalls erweitert: Porto wird zweimal täglich angeflogen, Teneriffa-Süd einmal pro Woche. Die im Sommer gestartete Verbindung nach London-Gatwick bleibt mit zwei täglichen Flügen bestehen und ergänzt die sechs täglichen Verbindungen nach London-Heathrow. Darüber hinaus erhöht Air France die Frequenzen nach Zürich und Rabat auf jeweils vier tägliche Flüge. Eriwan wird künftig dreimal wöchentlich bedient. Innerhalb Frankreichs werden die Verbindungen ab Paris-Charles de Gaulle nach Toulouse auf elf, nach Nizza auf zehn und nach Marseille auf neun tägliche Flüge aufgestockt.

Die Tochtergesellschaft Transavia France bietet im Winter 89 Ziele in 26 Ländern auf insgesamt 174 Strecken an. (red)


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Autor/in:

Redakteurin

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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