Israel: Akko eröffnet neue Lichtshow


Lichtshow in Akko
In der Hafenstadt Akko ergänzt eine neue audiovisuelle Inszenierung das touristische Angebot um ein abendliches Erlebnis.

In der historischen Altstadt von Akko an der nördlichen Mittelmeerküste Israels wird Besucher:innen eine neue Licht- und Soundshow geboten. Nach Einbruch der Dunkelheit verwandelt die audiovisuelle Inszenierung die Mauern, Bögen und den Innenhof der Festung in eine Darstellung der mehr als 4.000-jährigen Stadtgeschichte. Die Show kommt ohne Dialoge aus und verbindet moderne Projektionstechnik mit eigens komponierter Musik.

Video-Mapping auf historischen Mauern

Das Projekt wurde vom israelischen Tourismusministerium mit einem Investitionsvolumen von mehr als 5 Mio. USD initiiert und von der Old Akko Development Company umgesetzt. Die 35-minütige Show arbeitet mit 22 Projektoren und einer neu verlegten Glasfaser-Infrastruktur von mehr als zehn Kilometern. Die Inszenierung führt von der Antike über die hellenistische, römische und byzantinische Zeit bis zur frühislamischen Epoche, zur Kreuzfahrerzeit und zur osmanischen Herrschaft. Auch das britische Mandat und die Gründung des Staates Israel werden thematisiert. Das Meer bildet dabei den verbindenden Rahmen. Für die visuellen Inhalte zeichnet das französische Unternehmen COSMOAV verantwortlich, das unter anderem an den Feierlichkeiten zur Wiedereröffnung der Kathedrale Notre-Dame in Paris beteiligt war.

UNESCO-Weltkulturerbe am Mittelmeer

Akko zählt zu den ältesten durchgehend bewohnten Städten der Welt. Die Altstadt mit ihrer Festung, dem orientalischen Basar, osmanischen Khans und historischen Moscheen wurde 2001 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Neben den historischen Sehenswürdigkeiten prägen der Fischerhafen, die Märkte und das Zusammenleben jüdischer und arabischer Gemeinschaften das Stadtbild. Auch kulinarisch hat Akko einiges zu bieten. Das Fisch- und Meeresfrüchterestaurant Uri Buri befindet sich in einem historischen Steingebäude nahe dem Hafen. Küchenchef Uri Jeremias ist für seine Fischgerichte bekannt. In zwei restaurierten historischen Herrenhäusern betreibt er zudem das Boutique-Hotel Efendi.

Ausflug nach Haifa

Akko lässt sich mit einem Besuch der rund 30 Minuten entfernten Hafenstadt Haifa verbinden. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die terrassenförmig angelegten Bahai-Gärten, die ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, sowie das Künstlerviertel und die Aussicht vom Carmel-Berg auf das Mittelmeer. (red)


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Autor/in:

Redakteurin

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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