Air Baltic plant Abbau von bis zu 700 Stellen


Air Baltic A220-300
Die lettische Fluggesellschaft kündigt einen deutlichen Stellenabbau an und will gleichzeitig die Zusammenarbeit mit anderen Airlines ausbauen.

Die auch für die Swiss fliegende Fluggesellschaft Air Baltic plant einen deutlichen Stellenabbau. Von den rund 3.000 Arbeitsplätzen könnten im Zuge der Sanierung 500 bis 700 betroffen sein, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Gleichzeitig will Air Baltic künftig stärker auf langfristige Kooperationen mit anderen Airlines setzen.

Der neue Geschäftsplan sehe eine kleinere eigene Airbus-A220-300-Flotte und zugleich stärkere ganzjährige sogenannte ACMI-Partnerschaften vor, heißt es in der Mitteilung weiter. Bei solchen Wet-Lease-Vereinbarungen stellt Air Baltic einer anderen Fluggesellschaft Flugzeug und Besatzung zur Verfügung. Für die Swiss waren per Anfang März fünf A220-300 von Air Baltic unterwegs.

Neue Organisationsstruktur

Der aktuelle Flugplan werde durch die geplanten Änderungen nicht beeinträchtigt, hieß es. Vom geplanten Stellenabbau betroffen sind die Standorte Riga, Vilnius und Tallinn. Mit den Gewerkschaften werde unter anderem über eine geringere Auslastung von Pilot:innen und Kabinenpersonal gesprochen. Die genaue neue Organisationsstruktur soll bis Mitte Oktober feststehen. Die Maßnahmen sollen die Kosten senken und Air Baltic finanziell stabilisieren. Die Airline befindet sich derzeit in einem Sanierungsverfahren nach dem US-Insolvenzrecht Chapter 11. (APA / red) 


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Autor/in:

Redakteurin

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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