ENIT: Italien bleibt beliebtestes Reiseziel der Österreicher:innen


"Press Day" die neue Initiative von ENIT SpA
Beim ersten ENIT-„Press Day“ in Wien standen die touristischen Beziehungen zwischen Österreich und Italien sowie aktuelle Marktdaten im Fokus. 2025 führte rund jede fünfte Auslandsurlaubsreise der Österreicher nach Italien.

Die Italienische Zentrale für Tourismus hat am 23. September in Wien ihren ersten „Press Day“ für internationale Medien unter dem Motto „Aperitivo Italiano“ veranstaltet. Mehr als 30 Vertreter:innen österreichischer Medien nahmen an dem Treffen teil, das den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen mit dem internationalen ENIT-Netzwerk bildet. Im Mittelpunkt standen der Austausch mit der österreichischen Presse und die Vielfalt des italienischen Tourismusangebots.

Österreich bleibt wichtiger Quellmarkt

Italien bestätigt sich auch 2025 als wichtigste Auslandsurlaubsdestination der Österreicher:innen. Laut Statistik Austria führten von insgesamt 14,27 Mio. Auslandsurlaubsreisen rund 2,90 Mio. nach Italien. Damit entfielen 20,3% der Auslandsurlaubsreisen auf das Nachbarland. Deutschland kam auf 14,6%, Kroatien auf 11,7%, Spanien auf 5,6% und Griechenland auf 4,1%.

Auch aus italienischer Sicht entwickelte sich der österreichische Markt positiv. 2025 wurden in italienischen Beherbergungsbetrieben 3,3 Mio. Ankünfte und 11,4 Mio. Übernachtungen von Gästen aus Österreich verzeichnet. Gegenüber 2019 entspricht das einem Plus von 23,8% bei den Ankünften und 19,2% bei den Übernachtungen. Im Vergleich zu 2024 stiegen die Ankünfte um 8,7%, die Übernachtungen um 8,2%. Damit liegt das österreichische Gästeaufkommen in Italien nicht nur über dem Niveau des Vorjahres, sondern auch deutlich über dem Vorkrisenniveau.

Mehr Vielfalt und neue Reiseanlässe

ENIT-CEO Ivana Jelinic betonte beim Press Day die Bedeutung des österreichischen Marktes für den italienischen Tourismus. „Österreich ist für den italienischen Tourismus ein Markt von großer Bedeutung“, erklärte Jelinic. Gleichzeitig gehe es darum, neben den bekannten Reisezielen auch weniger bekannte Destinationen und neue Routen stärker ins Bewusstsein der österreichischen Reisenden zu rücken. Dabei verändere sich auch das Reiseverhalten: Nichthotelgebundene Unterkünfte würden stärker nachgefragt, während kürzere und abwechslungsreicher gestaltete Aufenthalte an Bedeutung gewännen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden den Teilnehmenden auch noch detailliertere Informationen über aktuelle Tourismusdaten, die italienischen Regionen, Sehenswürdigkeiten und geplante Veranstaltungen für 2027 präsentiert. Vorgestellt wurden dabei unter anderem Kultur- und Städtereisen, Meer und Berge, historische Dörfer, Naturparks, Outdoor-Angebote sowie kulinarische und önogastronomische Themen. (red)


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Autor/in:

Redakteurin

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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