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Region Zlín präsentierte touristische Vielfalt in Wien
Die Region Zlín stellte bei einem Treffen in der Tschechischen Botschaft in Wien ihr touristisches Angebot vor. Im Fokus standen unter anderem Baťa, UNESCO-Stätten, Kurorte, Traditionen, Aktivurlaub und regionale Gastronomie.
Unter dem Motto „Region Zlín – der Zauber der Vielfalt“ informierte die Region Ende September österreichische Journalist:innen und Vertreter:innen der Tourismusbranche über ihre Angebote. Österreich zählt zu den wichtigsten Auslandsmärkten der Region und liegt bei den ausländischen Besucher:innen derzeit auf Platz vier. Die Bedeutung der österreichischen Kundschaft hängt nicht nur mit der geografischen Nähe zusammen, sondern auch mit langjährigen freundschaftlichen und kulturellen Verbindungen. Gerade diese spiegelten sich auch im Programm des Wiener Treffens wider. Neben der Präsentation touristischer Angebote bot das Treffen auch Gelegenheit zum Networking sowie zur Verkostung regionaler Produkte und zur Präsentation von Folklore und traditionellem Handwerk.
„Wir möchten unseren österreichischen Partnern zeigen, dass die Region Zlín nicht nur aus Zlín und Baťa besteht. Es ist eine Region mit vielen Facetten – von funktionalistischer Architektur über UNESCO-Denkmäler und einzigartige Kurorte bis hin zu Folklore und Traditionen in der Mährischen Slowakei (Slovácko) und der Mährischen Walachei (Valašsko) und nicht zuletzt eine hochwertige Gastronomie. Gerade diese Vielfalt ermöglicht es, einen Besuch der Region ganz nach den eigenen Interessen zu gestalten und mehrere Erlebnisse während einer einzigen Reise zu verbinden“, sagt Michal Vala, Direktor der Tourismuszentrale der Region Zlín.
Von Baťa bis UNESCO
Ein Schwerpunkt lag auf Zlín und dem Erbe der Unternehmerfamilie Baťa. Die funktionalistische Architektur, das ehemalige Fabrikgelände, der Baťa-Wolkenkratzer und die Villa von Tomáš Baťa prägen das Stadtbild und sind insbesondere für Besucher:innen mit Interesse an Architektur und Industriegeschichte relevant. Zu den meistbesuchten Attraktionen der Region zählt außerdem der Zoo Zlín, der 2025 mit 812.000 Besucher:innen einen Rekord verzeichnete.
In Kroměříž gehören das Erzbischofsschloss und die dazugehörigen Gärten zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Region verweist zudem auf historische Verbindungen zu Österreich, etwa über die Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach und deren Verbindung zu Zdislavice.
Kurorte, Natur und regionale Küche
Mit Luhačovice verfügt die Region über den größten Kurort Mährens. Mineralquellen, die Kurtradition und die Architektur von Dušan Jurkovič prägen den Ort, ergänzt wird das Angebot durch Wellness, Kultur und Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung. Für Wander- und Radtouren bieten unter anderem die Beskiden, die Chřiby, die Weißen Karpaten und die Vizovické vrchy verschiedene Möglichkeiten.
Auch die Mährische Walachei und die Mährische Slowakei waren Teil der Präsentation. Traditionelles Handwerk, Folklore, Weinbau und regionale Spezialitäten gehören dort zum touristischen Angebot. Gerade die Gastronomie gehörte zu den weiteren Themen des Wiener Treffens. Die Region Zlín präsentiert sowohl traditionelle regionale Küche als auch moderne Gastronomie auf der Basis lokaler Zutaten. Die Region verfügt zudem über Betriebe und Produkte, die die Aufmerksamkeit des Michelin-Führers oder von Gault&Millau auf sich gezogen haben. Die Gäste in Wien probierten beispielsweise walachische „Frgály“ und Lebkuchen, Trockenobst, Kurwaffeln, regionale Weine und weitere Produkte lokaler Hersteller. Die Gastronomie war somit nicht nur ein Begleitprogramm, sondern eine weitere Möglichkeit, die Region kennenzulernen.
Weitere Informationen unter: www.vychodni-morava.cz (red)
tschechien, czech tourism, zlin, bata, unesco-stätten, kurorte
Autor/in:
Julia Trillsam
Redakteurin
Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.
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