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Israel 2027: Zeichen stehen auf Neustart
Nach Jahren der Krise richtet Israel den Blick wieder verstärkt auf den internationalen Tourismus. Neue Hotels, ausgebaute Infrastruktur und zusätzliche touristische Angebote schaffen dabei die Voraussetzungen für den Neustart.
Seit der Corona-Pandemie hat die israelische Tourismusbranche kaum Zeit zur Erholung gefunden. Der 7. Oktober 2023 traf einen Wirtschaftszweig, der sich gerade wieder stabilisiert hatte, besonders schwer. Rund 250.000 Menschen leben in Israel vom Tourismus, der zu den bedeutenden Wirtschaftszweigen des Landes zählt.
Investitionen trotz schwieriger Jahre
Trotz der anhaltenden Herausforderungen wurde die touristische Entwicklung weiter vorangetrieben. Das israelische Tourismusministerium investierte unter anderem in neue Hotelkapazitäten: Seit Oktober 2023 entstanden rund 2.700 zusätzliche Zimmer, darunter im exklusiven Hotel Kayma Dead Sea. Auch größere Projekte wie „Atlantis City“ am Toten Meer und neue Luxusresorts in der Negev-Wüste befinden sich in Entwicklung. Gleichzeitig wurde das Angebot abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten erweitert. Neue Strandpromenaden, archäologische Entdeckungen wie die „Ancient Road“ in Jerusalem und Wanderwege wie der „Way 2 Jerusalem“ schaffen zusätzliche Reiseanlässe. In der Negev-Wüste wurde zudem eine offizielle „Wine Route“ etabliert. Auch kulturell gibt es neue Anlaufpunkte, darunter die Nationalbibliothek in Jerusalem.
45 Direktflüge pro Woche nach Tel Aviv
Dass sich die Branche auf eine Rückkehr des internationalen Tourismus vorbereitet, zeigt sich auch bei den Flugverbindungen. Von Österreich aus gibt es derzeit 45 Direktflüge pro Woche nach Tel Aviv, darunter 18 Verbindungen mit Austrian Airlines und zwölf mit El Al. Auch Reiseveranstalter bereiten ihre Israelprogramme für die kommende Nachfrage vor. Besonders jene Partner, für die das Land bereits vor der Krise ein wichtiges Geschäftsfeld war, blicken dabei zuversichtlich auf 2027.
Gastfreundschaft bleibt zentral
Bei allen Investitionen und Entwicklungen sind es letztlich die Menschen, die einen wesentlichen Teil des Reiseerlebnisses ausmachen. Die Freude über internationale Gäste ist vielerorts spürbar und geht über die reine touristische Dienstleistung hinaus. Israel verbindet diese Gastfreundschaft mit einer großen landschaftlichen und kulturellen Vielfalt – von Tel Avivs Strandpromenade über die Altstadt Jerusalems bis hin zur Weite der Negev-Wüste.
Dass viele Reisende dem Land verbunden bleiben, zeigt auch die Wiederholerquote: Vor der Krise lag sie bei rund 45%. Für die Reisebranche bietet die Entwicklung daher Anlass, Israel wieder stärker in den Blick zu nehmen. Mit neuen Angeboten, ausgebauter Infrastruktur und etablierten Flugverbindungen bringt sich das Land für eine Rückkehr auf die touristische Landkarte in Stellung – und damit auch als Reiseziel für 2027.
"Wir sind tief berührt über die Treue und Loyalität unserer Partner, die uns in den vergangenen schweren Jahren immer zur Seite gestanden haben. Ich bedanke mich für die wunderbare Zusammenarbeit und wünsche uns allen eine erfolgreiche Rückkehr des Israel-Tourismus, viele zufriedene Gäste und vor allem wieder viele schöne Begegnungen in unserem Land", so Ksenia Kobiakov, Direktorin des Staatlichen Israelischen Verkehrsbüros.
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Autor/in:
Julia Trillsam
Redakteurin
Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.
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27 August 2026
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