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Voice4Africa: WM-Erfolge fördern Tourismuspotenziale
Die Erfolge afrikanischer Nationalteams bei der Fußball-Weltmeisterschaft sorgen nicht nur sportlich für Aufmerksamkeit – sie stärken auch das internationale Interesse an den Reisezielen.
Die diesjährige Fußball-Weltmeisterschaft zeigt, welches Potenzial große Sportereignisse für afrikanische Reiseziele besitzen. Neben den sportlichen Leistungen rücken Mode, Musik und die kulturelle Vielfalt afrikanischer Länder in den Mittelpunkt der weltweiten Aufmerksamkeit. Die Spieler werden dabei zu Botschaftern ihrer Heimatnationen, die weit über den Sport hinausstrahlen. „Große Sportereignisse schaffen internationale Aufmerksamkeit, wecken Emotionen und verändern die Wahrnehmung von Destinationen. Sie bieten die Chance, Länder nicht nur als Austragungs- oder Herkunftsorte erfolgreicher Mannschaften wahrzunehmen, sondern auch als vielfältige Reiseziele“, erklärt Hanna Kleber von Voice4Africa.
Vom Fußballplatz auf die Bucket List
Marokko: Das Land erreichte bei der diesjährigen Weltmeisterschaft als erfolgreichstes afrikanisches Team das Viertelfinale und wird gemeinsam mit Spanien und Portugal die nächste Fußball-Weltmeisterschaft ausrichten. Neben den Königsstädten Marrakesch und Fès zählen das Atlasgebirge, die Lehmsiedlung Aït Ben Haddou, die Sahara sowie die Atlantikküste zu den touristischen Highlights.
Ägypten: Auch Ägypten rückte mit dem Einzug ins Achtelfinale stärker in den internationalen Fokus. Gleichzeitig verzeichnete das Land laut Voice4Africa im vergangenen Jahr mit 20% das stärkste Tourismuswachstum Afrikas. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die Pyramiden von Gizeh, das Tal der Könige, das Rote Meer sowie das Grand Egyptian Museum.
Cabo Verde: Als Überraschungsteam der Weltmeisterschaft gilt Cabo Verde, das bei seiner ersten WM-Teilnahme überhaupt einen historischen Erfolg feierte und Fußballfans weltweit begeisterte. Derweil entwickelt sich das westafrikanische Archipel zu einem attraktiven Inselreiseziel für Bade-, Wander- und Aktivurlaub. Während Sal und Boa Vista vor allem für ihre Strände bekannt sind, stehen Fogo mit seiner Vulkanlandschaft, Maio mit naturbelassenen Küsten sowie São Vicente mit Musikfestivals und Karneval für weitere Facetten des Archipels.
Südafrika: Südafrika knüpft nach dem erstmaligen Einzug in die K.-o.-Phase an seine lange Verbindung von Sport und Tourismus an. Neben klassischen Safari-Angeboten verweist Voice4Africa auf Städte wie Kapstadt und Johannesburg mit Kunst-, Musik- und Kulinarikangeboten sowie auf Nationalparks und Landschaften, die sich für Wander- und Mountainbike-Touren eignen.
Ghana: Auch Ghana verbindet seine langjährige Fußballtradition mit einem vielfältigen touristischen Angebot. Kaum ein westafrikanisches Land ist so eng mit dem internationalen Spitzenfußball verbunden. Gleichzeitig hat sich Ghana zu einer geschichtsträchtigen Kulturdestination entwickelt. Historische Festungen, Nationalparks, Märkte sowie eine lebendige Kunst- und Musikszene prägen das touristische Angebot. Hinzu kommen mehr als 500 Kilometer Küste mit Badeorten, naturbelassenen Stränden und Eco-Lodges. (red)
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Autor/in:
Julia Trillsam
Redakteurin
Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.
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