TUI Analyse: Europas hundefreundliche Länder


Auf Roadtrip mit Hunden - Foto: DogPutz
Reisen mit Hund haben sich in den vergangenen Jahren von einer Nische zu einem festen Bestandteil des TUI Portfolios entwickelt. Eine Auswertung von TUI zeigt 15 europäische Länder und Regionen, die sich besonders gut für einen Roadtrip mit Hund eignen.

Die Niederlande, Belgien und Großbritannien belegen laut TUI Analyse die ersten drei Plätze. Unser Nachbarland Deutschland verpasst nur knapp die Top 3 und reiht sich auf dem vierten Platz ein. Österreich erreicht Platz 13 im Gesamtvergleich. Für viele Reisende stellt ein Urlaub mit Hund längst keine Ausnahme mehr dar. Ob Küstenregionen, Seenlandschaften oder ländlich geprägte Gebiete: Innerhalb Europas finden sich zahlreiche Reiseziele, die sich besonders gut für eine Reise mit Hund eignen. In vielen europäischen Destinationen reagieren Hotels, Ferienanlagen und Regionen auf diesen Trend, etwa mit ausgewiesenen Hundestränden, speziellen Services für Tiere sowie gut beschilderten Wanderwegen und Spaziergängen.

Index für Hundefreundlichkeit

Um diese Angebote vergleichbar zu machen und Hundebesitzer:innen eine fundierte Orientierung für die Reiseplanung geben zu können, habe TUI ein Roadtrip-mit-Hund-Ranking für 2026 erstellt und insgesamt 15 europäische Länder analysiert. Grundlage der Auswertung sei ein eigens entwickelter Index gewesen, der unter anderem die Hundefreundlichkeit der Bevölkerung, die Dichte von Tierarztpraxen und Tierfuttergeschäften, die Suchanfragen nach „Urlaub mit Hund“ aus Deutschland sowie die Qualität und Dichte des Straßennetzes im jeweiligen Urlaubsland berücksichtigt.

Die Top 3 der beliebtesten Länder

  • Platz 1: Niederlande – Score: 67
    Die Niederlande sind der unangefochtene Spitzenreiter im TUI Roadtrip-mit-Hund-Ranking. Mit einem Score von 67 zeigt das Land, dass es ein großes Herz für Vierbeiner hat. Das Straßennetz zählt mit einem Wert von 7,00 zu den dichtesten unter den bewerteten Ländern. Gleichzeitig ist die Versorgungslage für Hunde beeindruckend: Mit 113,34 Tierfuttergeschäften und 59,52 Tierarztpraxen pro 1.000 km² ist die Infrastruktur für Vierbeiner kaum zu überbieten, dazu kommen hundefreundliche Strände an der Nordseeküste.
  • Platz 2: Belgien – Score: 57
    Belgien überrascht auf dem zweiten Platz. Mit 115,30 Tierarztpraxen pro 1.000 km² hat Belgien die höchste Tierarztdichte aller bewerteten Länder – ein echter Sicherheitsbonus. Auch die Hundefreundlichkeit der Bevölkerung ist hoch: 17,45 Hunde pro 100 Einwohner sprechen eine deutliche Sprache. Ergänzt wird das Gesamtpaket durch ein gut ausgebautes Straßennetz, das mit einem Wert von 7,00 im oberen Feld des Rankings liegt. Belgien bietet auf kleinstem Raum eine große Vielfalt für Mensch und Hund.
  • Platz 3: Großbritannien – Score: 46
    Großbritannien sichert sich den dritten Platz, bringt jedoch bei der Anreise besondere Anforderungen mit sich: Die Einreise ist ausschließlich per Fähre oder Eurotunnel möglich, zudem gelten für Hunde eigene Bestimmungen wie Chip, gültiger AHC-Ausweis und Tollwutimpfung. Wer diese zusätzlichen Hürden einplant, wird belohnt: Mit 54,98 Tierfuttergeschäften und 33,24 Tierarztpraxen pro 1.000 km² ist die Versorgungsinfrastruktur exzellent. Von den Cotswolds bis zu den schottischen Highlands bietet das Land vielfältige Landschaften für unvergessliche Roadtrips mit Hund.

Sorgfältige Vorbereitung

Wer mit dem Hund in den Süden und ans Meer reisen möchte, findet in den Top 10 des TUI Rankings mit Portugal, Italien und Frankreich gleich drei tolle, hundefreundliche Destinationen. Frühling und Herbst gelten in diesen Ländern als ideale Reisezeiten, um die hohen Temperaturen im Hochsommer zu vermeiden. Damit die Reise für Mensch und Tier stressfrei verläuft, empfiehlt sich eine sorgfältige Vorbereitung. Dazu zählen ein Gesundheitscheck vor der Abreise sowie die Überprüfung des Impfstatus, ein gültiger EU-Heimtierausweis und eine frühzeitige Buchung ausdrücklich hundefreundlicher Unterkünfte. Während des Roadtrips sollten regelmäßig Pausen eingeplant werden, idealerweise alle zwei bis drei Stunden, damit der Hund trinken, sich bewegen und entspannen kann. Besonders im Sommer ist es ratsam, Fahrten und Aktivitäten in die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu legen, Hitze konsequent zu vermeiden und den Hund niemals allein im geparkten Auto zu lassen – auch nicht für kurze Zeit. Ergänzend empfiehlt es sich, eine kleine Notfallausrüstung für den Hund sowie ausreichend Wasser und Futter für mindestens einen zusätzlichen Tag mitzuführen. (red)

Foto: DogPutz
TUI Ranking - Quelle: TUI


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Autor/in:

Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.




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