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Rückflüge: ÖRV gibt Update zur Situation im Nahen Osten
Der Österreichischer ReiseVerband informiert über aktuelle Flugregelungen im Nahen Osten und ruft zur Nutzung verfügbarer Rückflüge auf.
In weiten Teilen des Nahen Ostens kommt es weiterhin zu militärischen Auseinandersetzungen und Raketenangriffen. Laut den österreichischen Botschaften in der Region wurden insbesondere in Katar zuletzt verstärkte Angriffe gemeldet. Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) empfiehlt dringend, den Anweisungen der lokalen Behörden zu folgen, sich beim BMEIA zu registrieren und die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise zu beachten.
Derzeit sind rund 17.800 österreichische Staatsbürger:innen sowie Angehörige im Krisengebiet registriert, darunter etwa 2.100 österreichische Reisende. Rund 1.270 Reisende halten sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf, das sind mehr als 100 Personen weniger als am Vortag.
Weiterhin eingeschränkter Flugverkehr
Wie der Österreichische ReiseVerband betont, sollen Kund:innen verfügbare kommerzielle Rückflugmöglichkeiten nach Rücksprache mit dem Reisebüro bzw. dem Reiseveranstalter unbbedingt nutzen.
In Jordanien und im Oman ist der Luftraum überwiegend geöffnet, Linienflüge können dort weitgehend regulär stattfinden. In anderen touristisch relevanten Destinationen, insbesondere in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Katar, bleibt der Luftraum hingegen weiterhin geschlossen.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde der Flugverkehr inzwischen teilweise wieder aufgenommen. Abflüge erfolgen jedoch nur mit Sondergenehmigung und unter komplexen Verfahren, wodurch die Kapazitäten deutlich eingeschränkt sind. Die Verbindung EK127 von Dubai nach Wien ist am 5.3. planmäßig in Wien gelandet.
Zudem befinden sich wie tip-online.at HIER berichtete zwei vom BMEIA organisierte Austrian-Flüge aus Riad und Maskat auf dem Weg nach Wien und sollen noch am heutigen Donnerstag Abend landen. Weitere Busausreisen, insbesondere von Katar nach Riad, sind in Abstimmung mit anderen EU-Staaten geplant. Österreichische StaatsbürgerInnen konnten dabei auch in andere EU-Länder ausreisen.
Die österreichischen Botschaften vor Ort unterstützen betroffene Personen weiterhin intensiv. Aufgrund der hohen Anzahl an Anfragen kommt es jedoch zu Verzögerungen bei der Bearbeitung. Die Teams in der Region sowie in Wien wurden personell verstärkt. Das tägliche Sicherheitsupdate des BMEIA wird um 14 Uhr veröffentlicht. (Red)
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Autor/in:
Julia Trillsam
Redakteurin
Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.
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5 März 2026
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