Krisenhinweise - powered by A3M für die Woche 08/09


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Krisenfrühwarn-Experte A3M stellt für uns wieder die wichtigsten Geschehnisse der nächsten Woche zusammen.

Sieben Kontinente, 195 Länder, acht Milliarden Menschen: Unsere Welt steht niemals still. Tagtäglich bewegen unzählige Ereignisse die Bevölkerung in den unterschiedlichsten Teilen des Planeten - Wahlen werden abgehalten, Proteste organisiert und neue Krisenherde tun sich auf. Viele der Geschehnisse gehen in der allgemeinen Informationsflut des digitalen Zeitalters oftmals unter, einige andere sind auch schlichtweg zu weit weg. Um den Überblick zu behalten, stellt Krisenfrühwarn-Experte A3M für uns wöchentlich eine Auswahl der wichtigsten Ereignisse zusammen.

Streik im Bahnverkehr in Frankreich:
Aktuell und noch bis Montag, den 23. Februar 2026, findet im Intercité-Netz der SNCF in Frankreich ein Streik der Gewerkschaft Sud-Rail statt. Intercité-Verbindungen zählen zu den wichtigsten Fernverkehrslinien außerhalb des TGV-Netzes und sind insbesondere für regionale Fernstrecken relevant. Aufgrund der Streikmaßnahmen ist mit größeren Einschränkungen im Bahnverkehr zu rechnen; Verspätungen und Zugausfälle sind zu erwarten. Reisende sollten zusätzliche Zeit einplanen und sich vorab über aktuelle Verbindungen informieren.

Proteste rechter und linker Gruppen in Lyon:
Am morgigen Samstag, den 21. Februar 2026, ist in der französischen Metropole Lyon eine Demonstration rechtsextremer Gruppen im Gedenken an einen getöteten Aktivisten angekündigt; die Behörden prüfen derzeit ein Verbot der Versammlung. Gleichzeitig wird eine Gegendemonstration linksextremer Gruppen erwartet, was das Risiko von Konfrontationen erhöht. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und möglichen gewaltsamen Zusammenstößen zu rechnen.

Demonstration gegen Geflügelgroßfarmen in Zagreb:
Ebenfalls am Samstag kommt es in der kroatischen Hauptstadt Zagreb voraussichtlich zu einer Demonstration gegen Geflügelgroßfarmen. Die Proteste richten sich gegen Großindustrielle Tierhaltung und damit verbundene Umwelt- und Gesundheitsrisiken. Örtliche Verkehrseinschränkungen sind möglich. Reisende sollten Demonstrationen meiden und den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge leisten.

Parlamentswahlen in Laos:
In Laos finden am Sonntag, den 22. Februar 2026, Parlamentswahlen statt. Das Land ist ein Einparteienstaat, weshalb politische Prozesse eng kontrolliert werden und bereits kleinere Proteste ein erhöhtes Sicherheitsaufgebot auslösen können. Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist insbesondere am Wahltag zu rechnen. Demonstrationen und lokale Verkehrseinschränkungen sind möglich.

Protestaktionen gegen Korruption in Manila:
In der philippinischen Hauptstadt Manila sind im Zeitraum vom 22. bis 25. Februar 2026, mehrere Protestaktionen geplant, die in einer Kundgebung unter dem Namen „Trillion Peso March“ münden sollen. Organisiert wird die Hauptkundgebung von Caritas Philippinen gemeinsam mit weiteren zivilgesellschaftlichen Gruppen. Örtliche Verkehrseinschränkungen sind möglich.

Streik im Gastronomie- und Tourismussektor in Griechenland:
Am Dienstag, den 25. Februar 2026, ist in Griechenland ein landesweiter Streik in der Gastronomie- und Tourismusbranche angekündigt. Es ist mit Einschränkungen im öffentlichen Leben, Verkehrsbehinderungen und erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen; Zusammenstöße sind möglich. Reisende sollten sich zudem über mögliche Auswirkungen auf bestehende Reisebuchungen informieren.


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Autor/in:

Redakteurin

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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