Krisenhinweise - powered by A3M für die Woche 05/06


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Krisenfrühwarn-Experte A3M stellt für uns wieder die wichtigsten Geschehnisse der nächsten Woche zusammen.

Sieben Kontinente, 195 Länder, acht Milliarden Menschen: Unsere Welt steht niemals still. Tagtäglich bewegen unzählige Ereignisse die Bevölkerung in den unterschiedlichsten Teilen des Planeten - Wahlen werden abgehalten, Proteste organisiert und neue Krisenherde tun sich auf. Viele der Geschehnisse gehen in der allgemeinen Informationsflut des digitalen Zeitalters oftmals unter, einige andere sind auch schlichtweg zu weit weg. Um den Überblick zu behalten, stellt Krisenfrühwarn-Experte A3M für uns wöchentlich eine Auswahl der wichtigsten Ereignisse zusammen.

Großdemonstration in London:
Für morgigen Samstag, den 31. Jänner 2026, ist in der britischen Hauptstadt London eine Großdemonstration zur Unterstützung Palästinas geplant, mit Treffpunkt am Russell Square. Der Bereich rund um zentrale Verkehrsachsen im West End und in der Innenstadt wird erfahrungsgemäß stark durch Polizeimaßnahmen und kurzfristige Sperrungen beeinflusst. Örtliche Verkehrseinschränkungen sind möglich.

Streik bei easyJet in Italien:
Ebenfalls am Samstag ist in Italien ein landesweiter Streik von Piloten und Kabinenbesatzung bei easyJet angekündigt. Arbeitskämpfe im Luftverkehr führen in Italien regelmäßig zu spürbaren Störungen auch außerhalb der offiziellen Streikfenster. Im Fall von Streikmaßnahmen ist mit größeren Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen; Verspätungen und Flugausfälle sind zu erwarten. Reisende sollten sich vorab bei ihrer Fluglinie oder ihrem Reiseveranstalter über aktuelle Fluginformationen erkundigen.

Präsidentschaftswahlen in Costa Rica:
Am Sonntag, den 1. Februar 2026, finden in Costa Rica Präsidentschaftswahlen statt. Der Urnengang bestimmt die politische Führung des Landes und kann im Umfeld des Wahltags zu erhöhten Spannungen und Demonstrationen führen. Im Vorfeld der Wahlen und nach der Verkündung der Wahlergebnisse sind Proteste möglich. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen.

Jahrestag des Militärputsches in Myanmar:
Außerdem jährt sich am Sonntag in Myanmar der Staatsstreich von 2021. Der Jahrestag ist regelmäßig ein Auslöser für Proteste und verstärkte Sicherheitsmaßnahmen, insbesondere in größeren Städten. Demonstrationen sind möglich und können zu lokalen Verkehrseinschränkungen sowie gewaltsamen Zwischenfällen führen.

Proteste in Madrid:
Für Dienstag, den 3. Februar 2026, ist vor dem Verkehrsministerium in der spanischen Hauptstadt Madrid eine Demonstration angekündigt; Beschäftigte der Renfe-Gruppe und von Iryo stellen zudem Streikmaßnahmen in Aussicht. Arbeitskonflikte im Verkehrssektor haben in Spanien häufig Auswirkungen auf Pendler- und Fernverbindungen sowie auf das Verkehrsgeschehen im Stadtzentrum. Örtliche Verkehrseinschränkungen sind möglich.

Erhöhtes Risiko politischer Gewalt im Vorfeld der Parlamentswahlen in Bangladesch:
Im Vorfeld der Parlamentswahlen in Bangladesch am Mittwoch, den 12. Februar 2026, ist in den kommenden Tagen und Wochen mit gewaltsamen Zwischenfällen im Umfeld von Wahlkampfveranstaltungen zu rechnen. Zuletzt wurden bei Vorfällen in Mymensingh, Lalmonirhat und Chuadanga dutzende Personen verletzt; die Behörden warnen zudem vor politischer Gewalt und möglichen extremistischen Anschlägen während der Wahlperiode.

 


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Autor/in:

Redakteurin

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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