A3M Global Monitoring: 2025 geprägt von Extremereignissen


Löschflugzeug im Einsatz (Symbolbild) - Foto: Wirestock Creators / shutterstock.com
Naturkatastrophen, Terroranschläge und politische Unruhen: Krisenfrühwarn-Experte A3M Global Monitoring zieht Bilanz eines bewegten Jahres 2025.

Im Verlauf der vergangenen zwölf Monate hat das Krisen- und Sicherheitsmonitoring zahlreiche Ereignisse erfasst, die für Reisende sicherheits- und informationsrelevant waren – von Unwettern und Naturkatastrophen über Terrorereignisse bis hin zu politischen Unruhen, grenzüberschreitenden Konflikten und Gewaltkriminalität. Der Krisencheck von A3M beleuchtet die auffälligsten Ereignisse des vergangenen Jahres.

Samed Kizgin, Chief Content Officer bei A3M Global Monitoring,sagt dazu: "2025 war aus Krisensicht ein Jahr mit außergewöhnlicher Dichte an gravierenden Ereignissen – von tropischen Stürmen und Extremwetter über Terroranschläge bis hin zu politischer Instabilität und schweren Gewalttaten. Für Reisende und Reiseanbieter war damit in vielen Regionen eine spürbar erhöhte Sicherheits- und Informationslage verbunden."

Unwetter und Naturkatastrophen

Ein Augenmerk im Krisenjahr 2025 lag auf schweren Unwetterereignissen und Naturkatastrophen, insbesondere in Asien/Pazifik sowie im Atlantikraum. So erfasste das Unternehmen unter anderem mehrere Taifune bzw. tropische Stürme in Südostasien: Auf die Philippinen trafen Super-Taifun Fung-wong sowie Kalmaegi und Ragasa (philippinischer Name: Nando), auch Vietnam war stark von Kalmaegi betroffen. Taiwan litt unter dem tropischen Sturm Podul, auf Réunion im Indischen Ozean zog Tropensturm Garance über die Insel. In der Karibik wurden Hurrikan Melissa (Jamaika) sowie ein Tropensturm gleichen Namens (Kuba und Bahamas) registriert.

Auch in Europa war Extremwetter ein Thema – jedoch anderer Art: Eine extreme Hitzewelle betraf im Sommer weite Teile Südeuropas, darunter Spanien, Italien, Griechenland, die Türkei und Zypern.

Terror und Gewaltereignisse 

Neben Naturereignissen erfasste A3M auch schwere Gewalt- und Terrorereignisse in verschiedenen Weltregionen. Dazu zählten unter anderem der aufsehenerregende Terroranschlag in Bondi Beach zum Jahresende (New South Wales, Australien) sowie ein Lkw-Angriff auf der Bourbon Street in New Orleans (Louisiana, USA). Im Baisaran Valley in Jammu & Kaschmir (Indien) gab es ein Angriff auf Tourist:innen mit Dutzenden Toten. Zudem traten an der kolumbianisch-venezolanischen Grenze gewaltsame Übergriffe gegen Zivilist:innen auf.

Politische Unruhen, Instabilität und Kriminalität

Politische Krisen prägten 2025 insbesondere Teile Afrikas und Asiens. A3M registrierte unter anderem einen Militärputsch in Guinea-Bissau, politische Instabilität in Madagaskar nach wochenlangen Protesten sowie Unruhen in Tansania im Umfeld der Wahlen, die zeitweise sogar zu einer Internetabschaltung führten. In Nepal eskalierten landesweite Proteste bis hin zu Ausgangssperren und dem Rücktritt des Premierministers. Entlang der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha kam es erneut zu schweren Gefechten mit Evakuierungen.

Auch schwere Gewaltkriminalität floss in das Monitoring ein, darunter ein Messer- und Rauchgranatenangriff in der Metro von Taipeh mit mehreren Todesopfern sowie tödliche Schusswaffenangriffe in einem Hostel in Pretoria, ebenfalls mit mehreren Toten. (red) 


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Autor/in:

Redakteurin

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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