Krisenhinweise - powered by A3M für die Woche 04/05


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Krisenfrühwarn-Experte A3M stellt für uns wieder die wichtigsten Geschehnisse der nächsten Woche zusammen.

Sieben Kontinente, 195 Länder, acht Milliarden Menschen: Unsere Welt steht niemals still. Tagtäglich bewegen unzählige Ereignisse die Bevölkerung in den unterschiedlichsten Teilen des Planeten - Wahlen werden abgehalten, Proteste organisiert und neue Krisenherde tun sich auf. Viele der Geschehnisse gehen in der allgemeinen Informationsflut des digitalen Zeitalters oftmals unter, einige andere sind auch schlichtweg zu weit weg. Um den Überblick zu behalten, stellt Krisenfrühwarn-Experte A3M für uns wöchentlich eine Auswahl der wichtigsten Ereignisse zusammen.

Sicherheitseinsätze im Zusammenhang mit Beerdigungen in Berlin-Neukölln:
Am Sonntag, den 25.01., findet in der Sehitlik-Moschee in Berlin-Neukölln die Trauerfeier für eine Person statt, die der organisierten Kriminalität zugeordnet wird; bereits im Vorfeld und am Tag der Beisetzung sind erhöhte Polizeipräsenz und Sicherheitsmaßnahmen angekündigt. Lokale Verkehrseinschränkungen sind möglich, gewaltsame Zwischenfälle können nicht ausgeschlossen werden.

Parlamentswahlen in Myanmar:
Ebenfalls am Sonntag soll der dritte Teil der von den Militärbehörden angekündigten allgemeinen Wahlen in Myanmar abgehalten werden. Der Wahlprozess findet vor dem Hintergrund des seit 2021 andauernden Konflikts zwischen Militär und oppositionellen Gruppen statt. Die Sicherheitslage kann sich kurzfristig verschlechtern; Unruhen, bewaffnete Angriffe und Entführungen sind möglich. In der Nähe von Wahllokalen ist mit verstärkter Präsenz der Sicherheitskräfte sowie mit Bewegungseinschränkungen zu rechnen.

Streikmaßnahmen der Bahngewerkschaften in Belgien:
Von Montag, den 26.01., bis Freitag, den 30.01., haben belgische Gewerkschaften einen landesweiten Bahnstreik angekündigt. Hintergrund sind Auseinandersetzungen über Arbeitsbedingungen und Strukturreformen im Bahnsektor. Im Streikzeitraum ist mit erheblichen Einschränkungen im Zugverkehr, Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen. Reisende sollten ihre Reiseplanung entsprechend anpassen.

Kundgebung von Studentengruppen in Belgrad:
Für Dienstag, den 27.01., ist in der serbischen Hauptstadt Belgrad eine von Studentengruppen organisierte Kundgebung geplant. Studierendenproteste richten sich regelmäßig gegen politische Entscheidungen und gesellschaftliche Missstände und können kurzfristig an Dynamik gewinnen. Örtliche Verkehrseinschränkungen sind möglich.

Proteste in der Dominikanischen Republik:
Am Dienstag, den 28.01., ist eine Demonstration in der dominikanischen Stadt Santiago de los Caballeros angekündigt, die von kirchlichen Akteuren initiiert wurde. Der Protest soll sich als Fahrzeugkonvoi durch zentrale Verkehrsachsen der Stadt bewegen. Entlang der Route sind Verkehrseinschränkungen zu erwarten.

Marsch der „Generation Z“ in Lima:
Nicht zuletzt ist am Dienstag in der peruanischen Hauptstadt Lima eine Demonstration der sogenannten „Generation Z“ geplant. Die Proteste richten sich gegen den Präsidenten José Jerí und Vorwürfe von Korruption, Straflosigkeit und politischer Vernachlässigung. In sozialen Netzwerken wird zu einer landesweiten Mobilisierung aufgerufen, wodurch mit erhöhtem Teilnehmeraufkommen zu rechnen ist.


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Autor/in:

Redakteurin

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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