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NOL steigt aus Bieterverfahren um Hapag-Lloyd aus
Die Reederei Neptune Orient Lines (NOL) aus Singapur hat kein Interesse mehr an einem Kauf der TUI-Tochter Hapag-Lloyd.
NOL zog sich aus dem Bieterverfahren um die Hamburger Reederei zurück. Das teilte NOL am Freitag mit. Damit scheint der Weg frei zu sein für den anderen Bieter, ein Hamburger Konsortium um den Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne. Allerdings könnte die TUI einen Verkauf von Hapag-Lloyd auch noch absagen.
NOL-Chef Ron Widdows sagte, der Konzern habe ein Angebot eingereicht, dass aus Sicht von NOL Hapag-Lloyd vollständig bewerte und die schwierigen Marktbedingungen in der Container-Schifffahrt berücksichtigt habe. Dieses Angebot sei nun hinfällig. Die Hamburger Bietergruppe, zu der neben Kühne unter anderem auch die Banken M.M.Warburg und HSH Nordbank zählen, will Hapag-Lloyd als eigenständiges Unternehmen in Hamburg halten. Nach Medienberichten hatte das Hamburger Konsortium den höheren Preis geboten. (ag/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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