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AUA will Privatisierung nicht verschieben
Vollkommen unverständlich findet die Austrian Airlines Group die Vorschläge Branchenfremder, angesichts der Finanzkrise die Privatisierung zu verschieben.
Die aktuelle Finanzkrise und der damit verbundene Wirtschaftsabschwung macht die planmäßige Umsetzung des Privatisierungsauftrags allenfalls noch dringlicher. Nur ein Zusammengehen mit einem vertriebsstarken strategischen Partner sichert die Zukunft ohne nachhaltige umfangreiche Kapazitätsrücknahmen, teilt die AUA mit. Der Vorschlag der Verschiebung der Privatisierung sei eine fatale Fehleinschätzung der Situation, zumal die Börsenbewertung zum Zeitpunkt der Erteilung des Privatisierungsauftrags etwa auf dem heutigen Niveau lag.
Es gehe jetzt vor allem darum, was der neue Partner an Synergie- und Ergebnispotentialen bringen könne, um die Eckpunkte des Privatisierungsauftrags zu erfüllen. Verzögerungen im Privatisierungsprozess würden wegen der sich zuspitzenden wirtschaftlichen Lage Anpassungen erzwingen, die auch eine spätere Privatisierung nicht wieder heilen könnte. So würde Wert vernichtet und eine mögliche positive Entwicklung von Austrian Airlines mit einem Partner gefährdet, heißt es in der Mitteilung. (red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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