| news | flug » studien
IATA verdoppelt Gewinnprognose für Airlines
Der Luftfahrtverband IATA rechne damit, dass das Verkehrsaufkommen weltweit heuer voraussichtlich nur mehr um 4% unter Vor-Corona-Niveau liegen wird.
Nach herben Verlusten in der Coronakrise winkt Fluggesellschaften in aller Welt 2023 mehr als doppelt so viel Gewinn wie bisher gedacht. Auch wegen höherer Ticketpreise dürfte die Branche heuer einen Überschuss von 9,8 Mrd. USD (9,1 Mrd. EUR) erreichen, teilte der Weltluftfahrtverband IATA bei seiner Generalversammlung am Montag in Istanbul mit.
"2023 wird gutes Jahr für die Luftfahrt"
In seiner bisherigen Prognose vom Dezember war er von lediglich 4,7 Mrd. USD ausgegangen. Von ihrem Gewinnniveau aus dem Jahr vor der Pandemie dürften die Airlines aber weit entfernt bleiben: 2019 hatte die Branche nach früheren Angaben einen Profit von 26,4 Mrd. Dollar eingeflogen.
Nach Einschätzung der IATA wird das Verkehrsaufkommen im laufenden Jahr auf 4,35 Mrd. Fluggäste wachsen. Damit läge es nur noch um 4% niedriger als 2019. "Alles zusammengenommen glauben wir, dass dies ein gutes Jahr für die Luftfahrt wird", sagte IATA-Chef Willie Walsh. (APA / red)
iata, luftfahrt, prognose, airlines, luftfahrtverband, ausblick, aufschwung, verkehrsaufkommen, vorcorona, vorkrisenniveau
Autor/in:
Julia Trillsam
Redakteurin
Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.
Touristiknews des Tages
6 November 2026
Lesen Sie weitere
Artikel aus dieser Rubrik
-
Bombendrohungen bringen europäischen Flugverkehr durcheinander
Mehrere europäische Flughäfen waren am... -
Singapore Airlines stellt neue Langstreckenkabinen vor
Ab der zweiten Jahreshälfte 2027... -
Ethiopian Airlines nimmt neue Verbindung nach Nacala auf
Nach Maputo und Beira ist... -
Klagenfurt Airport: Ryanair baut Flugangebot 2027 aus
Ab April 2027 verbindet Ryanair... -
Ryanair kündigt Preiserhöhungen und Sparmaßnahmen an
Wegen steigender Kerosinkosten rechnet Ryanair...
