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Lufthansa und TUI legen Airline-Fusion zu den Akten
Die Fusion der Billigflieger Germanwings und TUIfly ist geplatzt. Die Eigentümer Lufthansa und TUI haben ihre Pläne zu den Akten gelegt. Es gebe keine Gespräche mehr, sagte ein Sprecher von TUI am Dienstag.
Nun prüfe der Reisekonzern Alternativen für seine Flugtochter. Branchenexperten gehen davon aus, dass Germanwings und TUIfly zunächst selbstständig bleiben werden. Chancen werden noch einem Bündnis TUIfly-Air Berlin eingeräumt.
Das Aus für das seit rund einem Jahr geplante Bündnis der Töchter des größten Reisekonzern und Luftfahrt-Marktführers hatte sich seit längerem abgezeichnet. Die Unternehmen hatten in den Gesprächen ihre unterschiedlichen Ansichten über Standorte und die Bewertung der Firmen nicht überwinden können und keinen gangbaren Weg für die zu zahlenden Tarife gefunden. Streitpunkte waren neben dem Sitz der gemeinsamen Airline die Zukunft der Flugzeugwartung in Hannover sowie die tarifliche Einstufung der Piloten. TUI wollte auch künftig über Strecken und den Marktauftritt des Billigflugunternehmens mitbestimmen. (ag/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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