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apf: Hochbetrieb dank Pandemie


Foto: Eduard Goricev / shutterstock.com
Die Coronapandemie und die damit verbundenen Ausfälle von Flügen haben bei der Ticket-Schlichtungsstelle apf für Hochbetrieb gesorgt.

Bis Ende Jänner seien in 1.800 Verfahren mit Covid-19-Bezug über 1,1 Millionen EUR an Rückzahlungen ausgehandelt worden, teilte die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (apf) kürzlich mit. Während die Fluglinien wie gesetzlich vorgesehen gut kooperierten, gab es bei Buchungen über Ticketplattformen teilweise Probleme.

Hilfe ohne Erfolgshonorar

Die apf-Leiterin Maria-Theresia Röhsler erinnert daran, dass Flugpassagiere gemäß EU-Fluggastrechteverordnung das Recht auf Erstattung des vollen Ticketpreises haben, wenn eine Fluglinie einen Flug absagt. Betroffene müssen sich zunächst an die Fluglinie wenden, Musterbriefe dafür bietet die apf auf ihrer Homepage an. Wenn das nichts fruchtet, kann bei der apf - soweit der geplante Flug im Zuständigkeitsbereich liegt - ein Schlichtungsantrag eingereicht werden. Die apf arbeitet gratis und verlangt auch keine Erfolgsprovision. In neun Verfahren weigerten sich Unternehmen, ihrer Verpflichtung nachzukommen. Hier prüft die apf weitere rechtliche Schritte, heißt es in der Aussendung.

Probleme bei Buchungsplattformen

Flugunternehmen sind gesetzlich verpflichtet, an Schlichtungsverfahren der apf mitzuwirken. Bei Reisevermittlern oder Online-Buchungsplattformen hat die apf hingegen keine Druckmittel. Die Praxis zeige, dass es immer wieder zu Problemen bei der Rückerstattung von Ticketkosten bei Buchung über einen Online-Vermittler kommt. Die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte  ist auch für Reisende im Bahn-, Bus- und Schiffsverkehr da und bietet zu zahlreichen Fragen kostenlose außergerichtliche Schlichtungsverfahren an. Die Servicestelle des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) ist als Abteilung bei der Schienen-Control GmbH angesiedelt. (apa/red)


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Sandra Zurek

Autor/in:

Nach 10 Jahren ist Sandra Zurek zum Profi Reisen Verlag zurückgekehrt und zeichnet aktuell neben Vermarktung und Medienkooperationen auch für Redaktion verantwortlich.





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