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Auslieferung der Costa Firenze


Piazza della Signoria auf der Costa Firenze
Costa Cruises übernahm offiziell das neue Schiff von Fincantieri, fertiggestellt in der Werft von Marghera und inspiriert von der Florentiner Renaissance.

Das neue Schiff, das 2021 im Mittelmeer kreuzt und dann nach Asien fährt, repräsentiert einen Schritt Richtung Neustart der Kreuzfahrtindustrie.

"Die Auslieferung der neuen Costa Firenze ist ein Zeichen der Hoffnung und des Wiederbeginns der gesamten Kreuzfahrten- und Tourismus-Ökosysteme. Das Schiff ist ein konkreter Beweis dafür, dass unsere Gruppe den Neustart will. Wir hoffen, dass die Menschen bald wieder reisen können und mehr Schiffe ihre Segel setzen und so zur Wiederbelebung des Tourismus in Italien, Europa und weltweit beitragen", so Michael Thamm, Group CEO Costa Group & Carnival Asia.

Beitrag zu Italiens Wirtschaft

Mit ihrer Bruttotonnage von 135.500 Tonnen und einer Kapazität von über 5.200 Gästen ist die Costa Firenze Teil eines Expansionsplans, der den Bau von sieben neuen Schiffen und Investitionen von mehr als 6 Milliarden Euro bis 2023 für die Costa-Gruppe umfasst. Die Costa Firenze ist das vierte abgelieferte Schiff, drei weitere sollen folgen. Elf der vierzehn Schiffe, die zurzeit unter der Flagge von Costa Cruises fahren, wurden vom Schiffbauunternehmen Fincantieri gebaut, was von der soliden Partnerschaft der beiden Unternehmen zeugt und einen signifikanten Beitrag zur italienischen Wirtschaft leistet. Tausende von Mitarbeitern finden in den Schiffswerften und in Drittfirmen, vor allem im Bereich Innenausstattung, Arbeit.  

„Costa Firenze ist das dritte Kreuzfahrtschiff, das wir seit September abgeliefert haben, und wir freuen uns, dass der Name an eine der berühmtesten Kunststädte in Italien und auf dieser Welt erinnert. Die Ablieferung ist ein wichtiger Moment, denn sie ist der konkrete Beweis dafür, dass das Unternehmen wieder zu seiner normalen Produktionstätigkeit zurückfindet. Ich möchte auch betonen, dass sich die finanzielle und wirtschaftliche Situation von Fincantieri im Vergleich zu dem, was wir in den vorangegangenen Quartalen kommuniziert haben, nicht wesentlich verändert hat. Das Unternehmen hat sich als sehr widerstandsfähig erwiesen, indem es die Stornierung von Aufträgen vermieden und die Beziehungen zu den Kunden aus dem Kreuzfahrtsektor gestärkt hat. Wir sind ein wachsendes Unternehmen, wir haben einen internationalen Ruf und Zuverlässigkeit erlangt, was die weitere Entwicklung erleichtert, und wir können auf einen Auftragsbestand zählen, der eine langfristige Sichtbarkeit mit Möglichkeiten zur Steigerung von Effizienz, Produktivität und Rentabilität garantiert", versichert Giuseppe Bono, CEO von Fincantieri.

Von einer Kultstadt inspiriert

Der Innenausbau der Costa Firenze repräsentiert mit jedem Detail die Schönheit der toskanischen Stadt, der Wiege der Renaissancekunst und -kultur. Die Gemeinschaftsbereiche spiegeln die elegante Gelassenheit eines Spaziergangs durch eine Straße oder über einen Platz in Florenz wider, selbst in der Wahl der Farben. Das kulinarische Angebot basiert auf der großartigen mediterranen Küche, mit einer vielfältigen Auswahl, die durch die 13 Restaurants und sieben Bars garantiert ist. Mit seinen speziellen Angeboten und einigen Neuerungen, beispielsweise ein echter Abenteuerpark an Bord, ist das Schiff ideal für Familien.

Beim Projekt Costa Firenze wurde die Nachhaltigkeit in besonderer Weise berücksichtigt. Die ausgezeichnete Umweltperformance des Kreuzfahrtschiffs wurde von RINA (einer internationalen Klassifizierungsgesellschaft) mit der freiwilligen Anerkennung Green Star 3 ausgezeichnet, die alle wichtigen Maßnahmen zum Schutz und zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks bestätigt, unter anderem Abfall, Grauwasser, Schwarzwasser, Maschinenöl, CO2, Ozon, Treibhausgase, Feinstaub, Schwefeloxide, Stickstoff, Ballastwasser. Mit der Zertifizierung wird nicht nur anerkannt, dass verschiedene Umweltverträglichkeitsstandards eingehalten werden, sondern auch honoriert, dass beim Bau und bei der Navigation freiwillig Designlösungen und Betriebsprozesse umgesetzt wurden, die die internationalen Umweltschutzauflagen übertreffen sollen.

Routenvielfalt in 2021

Das Schiff im nächsten Jahr auf zwei unterschiedlichen einwöchigen Routen im westlichen Mittelmeer unterwegs sein. Die erste Kreuzfahrt findet ab 28. Februar 2021 statt und umfasst in der ersten Route die italienischen Destinationen Genua, La Spezia – mit Ausflügen nach Florenz – und Neapel sowie Valencia, Barcelona und Marseille. Die zweite Route wird von Mai bis Oktober 2021 angesteuert. Ihre Anlaufhäfen sind Genua, Civitavecchia – mit Ausflügen nach Rom, Neapel, Ibiza, Barcelona und Marseille. Ab Oktober 2021 erfolgt die Fahrt nach Asien, wo sich die Costa Firenze ihrem Schwesterschiff Costa Venezia anschließt, das ebenfalls von Fincantieri – auf der Werft Monfalcone – gebaut wurde und seit März 2019 in Betrieb ist. (red)


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Sandra Zurek

Autor/in:

Nach 10 Jahren ist Sandra Zurek zum Profi Reisen Verlag zurückgekehrt und zeichnet aktuell neben Vermarktung und Medienkooperationen auch für Redaktion verantwortlich.





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