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Neue Staatshilfen für TUI: Einigung steht bevor


Foto: Ralph Gillen / shutterstock.com
Die Verhandlungen über neue Staatshilfen für den Reisekonzern TUI stehen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur kurz vor dem Ziel.

Mittwochfrüh kam dazu der Ausschuss des Wirtschaftsstabilisierungsfonds zu Beratungen zusammen, wie mehrere Insider berichteten. In diesem Ausschuss sitzen Vertreter von Bundesministerien. Geplant sind Stabilisierungsmaßnahmen für TUI, es soll um einen Beitrag von mehr als 1 Mrd. EUR gehen. TUI war im Frühjahr als erstes deutsches Großunternehmen von der staatlichen Förderbank KfW mit einem Darlehen über 1,8 Mrd. EUR unterstützt worden. Ende September waren 1,2 Mrd. EUR in Form einer zweiten Kreditlinie sowie einer Anleihe hinzugekommen, die der Bund auch in eigene Anteile bei TUI umwandeln kann.

Leicht optimistischer Blick ins nächste Jahr

Die Finanzsituation im TUI-Konzern ist trotz eines laufenden Sparkurses und des Abbaus tausender Stellen angespannt, weil Kunden viele Urlaubsziele meiden. Reisewarnungen und -hinweise sorgen für eine hohe Unsicherheit bei den Verbrauchern. Im Winter ist das Geschäft zudem immer deutlich schwächer als in den Sommermonaten - TUI ist jetzt daher noch stärker gezwungen, seine Zahlungsfähigkeit zu sichern. Mit Blick auf das neue Jahr hatte sich das TUI-Management zuletzt wieder etwas optimistischer gezeigt. Entscheidend dürfte auch sein, wie rasch großflächige Impfungen gegen das neue Coronavirus anlaufen können. (APA/red)


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Dieter Putz

Autor/in:

Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit knapp 20 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlags-Teams. Fast jedes geschriebene Wort das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.





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