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AUA: kein bindendes Kaufangebot durch S7
Die russische Luftfahrtgesellschaft S7 hat am Mittwoch überraschend in Abrede gestellt, das sie ein bindendes Übernahmeangebot für die Austrian Airlines (AUA) gelegt habe.
Wie berichtet soll die AUA nun - in einem verlängerten Verkaufsverfahren - bis Dezember vollständig privatisiert werden, wobei außer Lufthansa auch die S7 zuletzt als Interessent gegolten hat. Air France KLM hatte schon davor selbst erklärt, aus dem Rennen zu sein - jedoch sollen die Franzosen nun versuchen, wieder hineinzukommen.
S7 erklärte am Mittwoch, man informiere "auf Ersuchen der Übernahmekommission", dass zwei Briefe, die man zwischen 21. und 24. Oktober an die Staatsholding ÖIAG und deren Berater Merrill Lynch geschickt habe, "kein bindendes Angebot an irgendeinen Aktionär" der AUA darstellten und damit auch keine Verpflichtung zur Stellung eines Übernahmeangebots auslösen würden. Diese Briefe hätten lediglich eine Analyse der aktuellen Situation durch S7 und der Grundlagen enthalten, aufgrund derer S7 an einem Investment und weiteren Verhandlungen mit der ÖIAG interessiert wäre. (APA/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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